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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 7 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Beim Töpfer

Jeremia 18–20

Ganze Bibel: Schritt 362 von 792

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2 Erklärung

Ton in Gottes Hand

Gott schickt Jeremia zu einem Töpfer. „Das Gefäß, welches er aus Ton machte, mißlang dem Töpfer unter den Händen. Da fing er von neuem an und machte daraus ein anderes Gefäß“.

Gott sagt: „Siehe, wie der Ton in der Hand des Töpfers, also seid ihr in meiner Hand, Haus Israel!“ Solange der Ton noch weich ist, kann der Töpfer ihn neu formen. Und Gott erklärt: Wenn ein Volk umkehrt, „so lasse auch ich mich des Unglücks gereuen“.

Der zerbrochene Krug

Danach muss Jeremia einen fertig gebrannten Krug vor den Ältesten zerbrechen: „Ebenso will ich dieses Volk und diese Stadt zerbrechen, wie man eines Töpfers Geschirr zerbricht, das man nicht mehr flicken kann“. Gebrannter Ton lässt sich nicht mehr formen. Wer sich hart macht, bleibt hart.

Ein Feuer in meinen Knochen

Der Priester Paschhur lässt Jeremia schlagen und in den Block legen (Jer 20,2). Danach klagt Jeremia Gott seinen Schmerz so ehrlich wie kaum ein anderer: „HERR, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen“. „jedermann spottet über mich“.

Er will aufhören, von Gott zu reden, aber: „dann brannte es in meinem Herzen, als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen; ich suchte es auszuhalten, aber ich konnte nicht“.

Am Ende verflucht er sogar den Tag seiner Geburt (Jer 20,14). Wer das liest, darf wissen: Auch treue Diener Gottes haben dunkle Stunden. Die Bibel verschweigt sie nicht.

Für dich

Bist du noch weicher Ton in Gottes Hand oder schon hart geworden? Bitte Gott heute, dich neu zu formen.

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BibeltextSchlachter 1951
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