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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 16 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Bis keine Heilung mehr möglich war

2. Chronik 36

Ganze Bibel: Schritt 371 von 790

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2 Erklärung

Gott mahnte unermüdlich

Die Chronik zeigt Gottes Herz: „Und gleichwohl mahnte sie der HERR, der Gott ihrer Väter, unermüdlich durch seine Boten; denn er hatte Mitleid mit seinem Volk und seiner Wohnung.“

„Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verlachten seine Propheten, bis der Zorn des HERRN über sein Volk so hoch stieg, daß keine Heilung mehr möglich war.“

Gott hört nicht auf zu lieben. Aber ein Mensch kann sich so lange verschliessen, dass er Gottes Heilung nicht mehr annimmt.

Das Land feiert Sabbat

Die Chronik nennt einen besonderen Grund für die siebzig Jahre: „Bis das Land seine Sabbate gefeiert hat, soll es ruhen, solange die Verwüstung währt, bis siebzig Jahre vollendet sind!“ Gottes Gesetz verlangte, dass das Land jedes siebte Jahr ruhen sollte (3. Mose 25,4; 3. Mose 26,34–35). Das hatten sie jahrhundertelang missachtet.

Und doch: Ein Neuanfang

Erstaunlich: Die Chronik, das letzte Buch der hebräischen Bibel, endet nicht mit der Zerstörung, sondern mit dem Erlass des Perserkönigs Kyrus: „Der HERR, der Gott des Himmels, hat mir alle Königreiche der Erde gegeben, und er selbst hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen zu Jerusalem“. „Wer irgend unter euch zu seinem Volk gehört, mit dem sei der HERR, sein Gott, und er ziehe hinauf!“

Das ist die Erfüllung von Jeremias Wort (2. Chronik 36,22). Gottes letztes Wort ist nicht Gericht, sondern Heimkehr.

Für dich

Gott „mahnte unermüdlich, denn er hatte Mitleid“. Wo spürst du gerade Gottes Mahnen? Antworte ihm, solange Heilung möglich ist.

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BibeltextSchlachter 1951
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