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Der Weg › Teil 1 › Isaak und Jakob

Schritt 1 von 12 · Isaak und Jakob

Isaak und die Brunnen

1. Mose 26

Ganze Bibel: Schritt 37 von 792

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2 Erklärung

Gott hält das Versprechen auch für Isaak

Wieder kommt eine Hungersnot. Gott sagt zu Isaak, er solle nicht nach Ägypten gehen, und wiederholt ihm die Versprechen, die er Abraham gegeben hat: „und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden“. Was Gott Abraham versprochen hat, gilt auch für dessen Sohn.

Der Sohn macht denselben Fehler

In Gerar sagt Isaak über Rebekka: „Sie ist meine Schwester“, aus Angst, man könnte ihn töten. Genau das hatte sein Vater Abraham zweimal getan. Kinder übernehmen oft die Schwächen ihrer Eltern. Auch hier schützt Gott die Familie trotzdem.

Lieber weiterziehen als streiten

Isaak wird so reich, dass die Philister neidisch werden und die Brunnen zuschütten, die Abrahams Knechte gegraben hatten. Isaak gräbt neue Brunnen. Zweimal streiten die Hirten von Gerar darum. Isaak kämpft nicht, sondern zieht weiter und gräbt wieder.

Beim dritten Brunnen gibt es keinen Streit mehr. Isaak nennt ihn Rechobot, «weiter Raum»: „Nun hat uns der HERR einen weiten Raum gemacht“. Wer friedlich nachgibt, verliert bei Gott nichts.

In derselben Nacht sagt Gott zu ihm: „Fürchte dich nicht! Denn ich bin mit dir“. Und Isaak baut einen Altar.

Esaus Heirat

Esau ist der ältere Sohn von Isaak und Rebekka. Er und Jakob sind Zwillinge, Esau kam zuerst auf die Welt (1. Mose 25,25–26). Als Ältester sollte er nach dem Brauch das Erstgeburtsrecht bekommen: Er sollte die Familie geistlich führen, und aus seiner Familie sollte der Erlöser kommen.

Mit vierzig Jahren heiratet Esau zwei Frauen vom Volk der Hetiter, die in Kanaan wohnten (1. Mose 26,34). Diese Frauen dienten fremden Göttern. Sie „machten Isaak und Rebekka viel Verdruß“.

Warum war das so schlimm? Gott hatte mit Abraham einen Bund geschlossen, also eine feste Abmachung: Gott segnet die Familie, und die Familie dient ihm allein. Dazu gehörte, dass man keine Götzendiener heiratet, denn sonst würden die Kinder zu den fremden Göttern verführt. Darum liess schon Abraham seinen Knecht schwören, „daß du meinem Sohne kein Weib nehmest von den Töchtern der Kanaaniter“. Und später sagt Isaak zu Jakob: „Nimm kein Weib von den Töchtern Kanaans.“

Esau hatte damit eine der Bedingungen des Bundes gebrochen, die die Heirat zwischen Gottes Volk und den Heiden verbot. Trotzdem wollte Isaak ihm das Erstgeburtsrecht geben.

Ellen G. White

Esau had violated one of the conditions of the covenant, which forbade intermarriage between the chosen people and the heathen; yet Isaac was still unshaken in his determination to bestow upon him the birthright.
Patriarchs and Prophets, S. 179

Zusammenfassung: Esau hatte eine der Bedingungen des Bundes gebrochen, die die Heirat zwischen dem erwählten Volk und den Heiden verbot. Trotzdem blieb Isaak fest entschlossen, ihm das Erstgeburtsrecht zu geben.

Für dich

Isaak gab nach, statt zu streiten, und Gott schenkte ihm weiten Raum. Wo könntest du heute nachgeben, ohne etwas zu verlieren?

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BibeltextSchlachter 1951
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