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Der Weg › Teil 2 › Hiskia, Jesaja und Micha

Schritt 8 von 28 · Hiskia, Jesaja und Micha

Micha: Gericht über die Mächtigen

Micha 1–3

Ganze Bibel: Schritt 327 von 790

Hintergrund

Micha war ein Zeitgenosse Jesajas. Er kam vom Land, aus Moreschet, „in den Tagen Jotams, Ahas' und Hiskias, der Könige von Juda“. Jesaja war in der Hauptstadt zu Hause, Micha sprach für die einfachen Leute vom Land.

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2 Erklärung

Ist nicht der HERR unter uns?

Micha klagt die Reichen an, die Häuser und Felder der Armen an sich reissen. Und die Führer: „Ihre Häupter sprechen Recht um Geschenke, ihre Priester lehren um Lohn, und ihre Propheten wahrsagen um Geld; und dabei stützen sie sich auf den HERRN und sagen: «Ist nicht der HERR unter uns? Es kann uns kein Übel begegnen!»“

Frommes Reden und unfrommes Leben passen nicht zusammen. Micha kündigt sogar an, dass Jerusalem ein Steinhaufen wird (Mi 3,12).

Wissenswert: Ein Prophet, der gehört wurde

Hundert Jahre später, zur Zeit Jeremias, erinnern sich die Ältesten an Micha: König Hiskia hatte auf ihn gehört und Gott angefleht, „so daß sich der HERR das Übel gereuen ließ“. Es ist eine der wenigen Stellen in der Bibel, wo ein Prophet einen anderen Propheten mit Namen zitiert. Micha wurde ernst genommen, und das rettete Jerusalem für eine Zeit.

Gott sammelt seine Herde

Mitten im Gericht verspricht Gott: „Ich will dich, Jakob, gänzlich sammeln, ich will den Rest Israels zusammenbringen, will sie machen wie die Schafe in der Hürde“.

Für dich

„Ist nicht der HERR unter uns?“ Kann man das sagen und trotzdem ungerecht leben? Wo musst du Glauben und Alltag besser zusammenbringen?

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BibeltextSchlachter 1951
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