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Der Weg › Teil 1 › Hiob: Leid und Vertrauen

Schritt 14 von 17 · Hiob: Leid und Vertrauen

Elihu, der junge Mann

Hiob 32–37

Ganze Bibel: Schritt 77 von 792

Hintergrund

Jetzt tritt ein junger Mann auf, der bisher geschwiegen hat: Elihu. Er ist zornig, auf Hiob, weil dieser sich gerechter hielt als Gott, und auf die Freunde, weil sie keine Antwort fanden. Seine Rede ist lang, sechs Kapitel. Danach spricht Gott selbst.

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So ist der Text aufgebaut

Kapitel 32: Elihu stellt sich vor. Er hat aus Respekt vor den Älteren gewartet. Doch Weisheit kommt nicht vom Alter, sondern vom Geist Gottes.

Kapitel 33: Elihu sagt Hiob: Gott redet auf verschiedene Weise mit den Menschen, durch Träume und auch durch Krankheit, um sie vor dem Verderben zu bewahren.

Kapitel 34: Elihu verteidigt Gottes Gerechtigkeit. Gott tut niemals Unrecht. Er sieht alle Wege der Menschen.

Kapitel 35: Gott ist so hoch, dass weder unsere Sünde noch unsere Gerechtigkeit ihm schadet oder nützt. Sie betreffen uns Menschen.

Kapitel 36 bis 37: Elihu beschreibt Gottes Grösse in der Natur: Regen, Gewitter, Schnee und Wind. Er bereitet damit vor, was danach kommt: Aus dem Sturm spricht Gott selbst.

Ein neuer Sprecher

Jetzt spricht ein jüngerer Mann, Elihu. Er hatte bisher aus Respekt geschwiegen. Er ist zornig auf beide Seiten: auf Hiob, „weil er sich selbst für gerechter hielt als Gott“, und auf die Freunde, „weil sie keine Antwort fanden und Hiob doch verurteilten“.

Leid kann auch erziehen

Elihu bringt einen neuen Gedanken: Leid ist nicht immer Strafe. Gott kann es gebrauchen, um einen Menschen zu bewahren und ihm etwas zu zeigen: „Den Gedemütigten aber rettet er durch die Demütigung und öffnet durch die Trübsal sein Ohr“.

Er spricht sogar von einem Mittler, der für den Menschen eintritt, und von einem Lösegeld: „Erlöse ihn, daß er nicht zur Grube hinabfahre; ich habe ein Lösegeld gefunden!“ Hier leuchtet schon das Evangelium auf: Jesus hat das Lösegeld für uns bezahlt (Mk 10,45).

Schau auf Gottes Wunder

Zum Schluss beschreibt Elihu ein Gewitter, das aufzieht, und sagt: „Merke dir das, Hiob, stehe stille und erwäge Gottes Wunder!“ Damit bereitet er vor, was jetzt kommt: Gott selbst spricht aus dem Sturm.

Für dich

„Stehe stille und erwäge Gottes Wunder!“ Nimm dir heute einen Moment, um etwas in der Natur bewusst anzuschauen.

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BibeltextSchlachter 1951
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