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Der Weg › Teil 4 › Paulus als Gefangener

Schritt 7 von 21 · Paulus als Gefangener

Endlich in Rom

Apostelgeschichte 28,1–31

Ganze Bibel: Schritt 711 von 790

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Lies jetzt: Apostelgeschichte 28,1–31

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2 Erklärung

Auf Malta

Die Insel heisst Melite, das heutige Malta. Die Bewohner zünden ein Feuer an. Als Paulus Holz auflegt, beisst ihn eine Schlange. Die Leute denken, er sei ein Mörder, den die Rache einholt. Doch „Er jedoch schleuderte das Tier ins Feuer und ihm widerfuhr kein Übel.“

Paulus heilt den Vater des Publius, des vornehmsten Mannes der Insel, und viele andere Kranke. Drei Monate bleiben sie dort.

Wer das liest, fragt sich vielleicht, ob es auf Malta giftige Schlangen gab. Heute leben dort keine. Forscher vermuten, dass es sie früher gab, als die Insel noch dichter bewaldet war, oder dass die Leute die Schlange für giftig hielten. Sicher ist: Die Bewohner erwarteten, dass Paulus sterben würde, und staunten, als nichts geschah.

Er dankte Gott und fasste Mut

Im Frühling geht die Fahrt weiter nach Italien. Christen aus Rom kommen Paulus viele Kilometer entgegen, bis zum Forum des Appius. „Als Paulus sie sah, dankte er Gott und faßte Mut.“

Ellen G. White

Few realize the significance of those words of Luke, that when Paul saw his brethren, “he thanked God, and took courage.”
The Acts of the Apostles, S. 449

Zusammenfassung: Nur wenige erfassen die Bedeutung der Worte des Lukas, dass Paulus, als er die Brüder sah, «Gott dankte und Mut fasste».

Ungehindert

In Rom darf Paulus in einer Mietwohnung wohnen, Tag und Nacht an einen Soldaten gekettet. Er ruft die jüdischen Führer zusammen und erklärt ihnen von Mose und den Propheten her, wer Jesus ist. Manche glauben, andere nicht.

Die Apostelgeschichte endet offen: „Paulus aber blieb zwei Jahre in einer eigenen Mietwohnung und nahm alle auf, die ihm zuliefen,“ „predigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit aller Freimütigkeit und ungehindert.“

Das letzte Wort des Buches heisst «ungehindert». Paulus ist gefesselt, aber das Wort Gottes ist frei. Und die Geschichte geht weiter, bis heute, bis zu dir.

Für dich

Die Apostelgeschichte hat kein Schlusskapitel. Sie wird weitergeschrieben, durch alle, die von Jesus erzählen. Vielleicht auch durch dich.

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BibeltextSchlachter 1951
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