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Der Weg › Teil 4 › Die dritte Missionsreise

Schritt 26 von 45 · Die dritte Missionsreise

Ich schäme mich des Evangeliums nicht

Römer 1,1–32

Ganze Bibel: Schritt 685 von 789

Hintergrund

Paulus verbringt den Winter in Korinth (Apg 20,2–3). Er plant, nach Jerusalem zu reisen und danach über Rom bis nach Spanien zu ziehen. In Rom gibt es schon eine Gemeinde, die er aber noch nie besucht hat. Darum schreibt er ihr einen Brief und legt darin ausführlich dar, was das Evangelium ist. Der Römerbrief ist die gründlichste Erklärung des Glaubens im ganzen Neuen Testament.

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Lies jetzt: Römer 1,1–32

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2 Erklärung

Gottes Kraft

Rom war die Hauptstadt der Welt, stolz auf Macht und Bildung. Paulus schreibt: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt“.

Darin wird „die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben“ offenbart. Der Satz „Der Gerechte wird infolge von Glauben leben“ stammt aus dem Propheten Habakuk (Hab 2,4). Viele hundert Jahre später hat genau dieser Vers Martin Luther die Augen geöffnet und eine grosse Erneuerung der Kirche ausgelöst.

Ellen G. White

Through all the ages the great truth of justification by faith has stood as a mighty beacon to guide repentant sinners into the way of life.
The Acts of the Apostles, S. 373

Zusammenfassung: Durch alle Zeiten hat die grosse Wahrheit der Rechtfertigung durch den Glauben wie ein mächtiges Leuchtfeuer gestanden, das reuige Sünder auf den Weg des Lebens führt.

Gott ist in der Schöpfung erkennbar

Bevor Paulus die gute Nachricht entfaltet, zeigt er, warum alle Menschen sie brauchen. Zuerst die Heiden: Gott hat sich ihnen gezeigt. „denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.“

Doch die Menschen haben „die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauscht“ und „dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer“. Wer Gott verlässt, verliert die Orientierung. Paulus beschreibt, wohin das führt: in Unreinheit, Neid, Streit, Lieblosigkeit. Dreimal heisst es, dass Gott sie «dahingegeben» hat (Röm 1,24, Röm 1,26, Röm 1,28): Er liess sie die Folgen ihrer Wahl tragen.

Für dich

Schau dir heute etwas in der Natur genau an: eine Blume, den Himmel, ein Tier. Gottes Kraft und Weisheit sind darin zu sehen.

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