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Der Weg › Teil 3 › Die Geburt Jesu

Schritt 7 von 11 · Die Geburt Jesu

Geboren in Bethlehem

Lukas 2,1–20

Ganze Bibel: Schritt 444 von 792

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Lies jetzt: Lukas 2,1–20

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2 Erklärung

Ein Kaiser wird Gottes Werkzeug

Der römische befiehlt eine Schätzung, eine Volkszählung für die Steuern. Er ahnt nicht, dass er damit eine alte Prophetie erfüllt. Denn Maria und Josef müssen nach Bethlehem, in die Stadt Davids, weil Josef aus Davids Familie stammt.

Siebenhundert Jahre vorher hatte der Prophet Micha gesagt: „Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar klein, um unter den Hauptorten Judas zu sein; aber aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Ursprung von Anfang, von Ewigkeit her gewesen ist.“ So wie Gott einst Kyrus gebrauchte, um sein Volk zu befreien, so gebrauchte er nun den Kaiser von Rom, um Maria nach Bethlehem zu bringen.

Ellen G. White

so Caesar Augustus is made the agent for the fulfillment of God’s purpose in bringing the mother of Jesus to Bethlehem.
The Desire of Ages, S. 44

Zusammenfassung: So wird Kaiser Augustus zum Werkzeug, um Gottes Plan zu erfüllen und die Mutter Jesu nach Bethlehem zu bringen.

Kein Raum in der Herberge

In Bethlehem ist alles überfüllt. Maria „gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge“. Eine Krippe war ein Futtertrog für die Tiere, oft aus Stein gehauen. Häufig hielt man die Tiere in den Höhlen, die es in den Kalkhügeln um Bethlehem viele gibt, oder im unteren Teil des Hauses.

Der König der Herrlichkeit beugte sich tief herab, um Mensch zu werden. Er mied allen äusseren Glanz. Niemand sollte wegen Reichtum oder Ansehen zu ihm kommen, sondern nur, weil die Wahrheit des Himmels die Menschen anzog. Paulus schreibt, Jesus „entäußerte“ sich selbst und „die Gestalt eines Knechtes annahm“.

Ellen G. White

The King of glory stooped low to take humanity.
The Desire of Ages, S. 43

Zusammenfassung: Der König der Herrlichkeit beugte sich tief herab, um die menschliche Natur anzunehmen.

Ellen G. White

Only the beauty of heavenly truth must draw those who would follow Him.
The Desire of Ages, S. 43

Zusammenfassung: Nur die Schönheit der himmlischen Wahrheit sollte die anziehen, die ihm folgen wollten.

Zuerst zu den Hirten

In Jerusalem ahnte niemand etwas. Die Priester und Schriftgelehrten waren mit sich selbst beschäftigt. Nur wenige sehnten sich wirklich nach dem Erlöser. Zu ihnen schickte der Himmel seine Boten: zu einfachen Hirten, die nachts auf den Feldern um Bethlehem ihre Herden bewachten, dort, wo einst David Schafe gehütet hatte. Sie sprachen in den stillen Stunden miteinander über den verheissenen Retter.

Hirten galten bei vielen als ungebildet und wenig angesehen. Gerade ihnen sagt der Engel: „Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Denn euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

Dann füllt sich der Himmel mit Engeln: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen!“ Die Hirten eilen nach Bethlehem, finden alles, wie es ihnen gesagt wurde, und erzählen es weiter. Himmel und Erde sind heute nicht weiter voneinander entfernt als damals, als die Hirten den Engeln zuhörten.

Ellen G. White

Only a few were longing to behold the Unseen. To these heaven’s embassy was sent.
The Desire of Ages, S. 44

Zusammenfassung: Nur wenige sehnten sich danach, den Unsichtbaren zu sehen. Zu ihnen wurde die Botschaft des Himmels gesandt.

Ellen G. White

Heaven and earth are no wider apart today than when shepherds listened to the angels’ song.
The Desire of Ages, S. 48

Zusammenfassung: Himmel und Erde sind heute nicht weiter voneinander entfernt als damals, als die Hirten dem Gesang der Engel lauschten.

Maria bewahrt alles im Herzen

„Maria aber behielt alle diese Worte und überlegte sie in ihrem Herzen.“ Vieles verstand sie noch nicht. Aber sie vergass nichts. Vielleicht hat Lukas später genau von ihr erfahren, was in jener Nacht geschah.

Satan hatte Christus schon im Himmel gehasst. In diese Welt, in der Satan herrschen wollte, liess Gott seinen Sohn als hilfloses Baby kommen, mit allen Schwächen eines Menschen. Jeder Vater weiss, wie sehr man ein kleines Kind vor Gefahren schützen möchte. Gott gab seinen Sohn in eine viel grössere Gefahr, damit unser Weg zum Leben sicher wird.

Ellen G. White

Yet into the world where Satan claimed dominion God permitted His Son to come, a helpless babe, subject to the weakness of humanity.
The Desire of Ages, S. 49

Zusammenfassung: Doch in die Welt, in der Satan die Herrschaft beanspruchte, liess Gott seinen Sohn kommen, als hilfloses Kind, den Schwächen des Menschseins unterworfen.

Wissenswert: Bethlehem und die Hirtenfelder

liegt etwa acht Kilometer südlich von Jerusalem auf einem Hügel. Der Name bedeutet «Haus des Brotes». Rund um die Stadt gibt es Felder und Weiden und viele natürliche Höhlen im Kalkstein. Hirten nutzten solche bis ins letzte Jahrhundert als Ställe für ihre Schafe.

Das genaue Datum der Geburt Jesu nennt die Bibel nicht. Dass die Hirten nachts draussen bei den Herden waren, deutet für viele eher auf die wärmere Jahreszeit. Das Fest am 25. Dezember wurde erst Jahrhunderte später eingeführt. Wichtig ist nicht der Tag, sondern dass er gekommen ist.

Für dich

Gott sandte die Botschaft zuerst zu einfachen Hirten, die nach ihm Ausschau hielten. Wartest du auf Gott und hältst du nach ihm Ausschau in deinem Alltag?

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