BibelverstehenGebet

Der Weg › Teil 3 › Jesus in Galiläa

Schritt 26 von 34 · Jesus in Galiläa

Der Sämann

Matthäus 13,1–23

Ganze Bibel: Schritt 495 von 789

Hintergrund

Jesus setzt sich in ein Boot und spricht zu der Menge am Ufer. Eine Bucht am See wirkt wie ein natürliches Theater, in dem man weit hören kann. Vielleicht sah man am Hang gerade einen Bauern, der säte.

Ab jetzt redet Jesus oft in Gleichnissen. Ein Gleichnis ist eine kurze Geschichte aus dem Alltag, die eine Wahrheit über Gottes Reich zeigt.

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Lies jetzt: Matthäus 13,1–23

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2 Erklärung

Warum Gleichnisse?

Die Jünger fragen: „Warum redest du in Gleichnissen mit ihnen?“ Ein Gleichnis bleibt im Gedächtnis. Wer wirklich wissen will, was Gott sagt, wird darüber nachdenken und den Sinn finden. Wer nur Fehler sucht, hört eine Geschichte und geht weiter.

Darum sagt Jesus: „Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören.“ Gleichnisse öffnen das Herz der Suchenden und schützten Jesus gleichzeitig vor seinen Feinden, die in seinen Worten nach einem Grund zur Anklage suchten.

Ellen G. White

Jesus sought an avenue to every heart.
Christ’s Object Lessons, S. 21

Zusammenfassung: Jesus suchte einen Weg zu jedem Herzen.

Vier Böden

In Israel säte man oft, bevor gepflügt wurde. Der Sämann ging über das Feld und warf den Samen mit der Hand weit aus. Dabei fiel manches auf den festgetretenen Weg am Rand, manches auf Stellen, wo der Fels nur knapp unter der Erde lag, und manches zwischen die Wurzeln von Dornen.

Jesus erklärt das Gleichnis selbst. Der Same ist das Wort Gottes. Der Weg ist ein hartes Herz: Das Wort dringt gar nicht ein, und „so kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist“. Der felsige Boden ist ein Mensch, der sich schnell begeistert, aber keine Wurzeln hat. Wenn es schwierig wird, gibt er auf. Unter den Dornen ersticken „die Sorge um das Zeitliche und der Betrug des Reichtums“ das Wort.

Ellen G. White

Like a sower in the field, He came to scatter the heavenly grain of truth.
Christ’s Object Lessons, S. 33

Zusammenfassung: Wie ein Sämann auf dem Feld kam er, um das himmlische Korn der Wahrheit auszustreuen.

Ellen G. White

The effort to serve both self and Christ makes one a stony-ground hearer, and he will not endure when the test comes upon him.
Christ’s Object Lessons, S. 50

Zusammenfassung: Wer zugleich sich selbst und Christus dienen will, wird zum felsigen Boden. Er hält nicht stand, wenn die Prüfung kommt.

Hundertfältige Frucht

Doch manches fällt auf guten Boden und bringt Frucht, „etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig und etliches dreißigfältig“. Ein Bauer war damals schon froh, wenn ein Korn zehn Körner brachte. Hundertfach war eine überwältigende Ernte.

Das Gleichnis macht Mut. Nicht alles Säen ist vergeblich. Und ein harter, steiniger oder dorniger Boden muss nicht so bleiben. Gott kann jeden Boden umpflügen, wenn wir es zulassen.

Ellen G. White

The wayside, the stony-ground, the thorny-ground hearers need not remain such.
Christ’s Object Lessons, S. 56

Zusammenfassung: Wer dem Weg, dem felsigen oder dem dornigen Boden gleicht, muss nicht so bleiben.

Für dich

Welcher Boden ist dein Herz im Moment? Bitte Gott, dass er die harten Stellen weich macht, die Steine entfernt und die Dornen ausreisst.

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BibeltextSchlachter 1951
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