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Der Weg › Teil 2 › Ester

Schritt 3 von 5 · Ester

Eine schlaflose Nacht

Esther 5–6

Ganze Bibel: Schritt 424 von 789

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2 Erklärung

Das goldene Zepter

Am dritten Tag geht Ester zum König. „fand sie Gnade vor seinen Augen; denn der König streckte das goldene Zepter in seiner Hand Esther entgegen“. Sie bittet nicht sofort, sondern lädt den König und Haman zu einem Festmahl ein, und dann zu einem zweiten.

Haman ist stolz wie nie. Und doch sagt er: „Aber das alles befriedigt mich nicht, solange ich Mardochai, den Juden, im Königstor sitzen sehe.“ Er lässt einen Galgen bauen.

In derselben Nacht

„In derselben Nacht konnte der König nicht schlafen, und er ließ das Buch der Denkwürdigkeiten, die Chronik, herbringen“. Ausgerechnet die Stelle wird vorgelesen, wo Mardochai den König gerettet hatte. Und er war nie belohnt worden.

Am Morgen kommt Haman, um Mardochais Tod zu verlangen. Der König fragt ihn: Was soll man dem Mann tun, den der König ehren will? „Haman aber dachte in seinem Herzen: Wem anders sollte der König Ehre erweisen wollen als mir?“ Und nun muss er selbst Mardochai auf dem Pferd des Königs durch die Stadt führen.

Wissenswert: Ein Buch ohne Gott?

Im ganzen Buch Ester kommt das Wort «Gott» kein einziges Mal vor. Und doch ist Gott überall zu sehen: in Esters Erwählung, in einer schlaflosen Nacht, in der richtigen Seite im Buch, im richtigen Augenblick. Gott wirkt hier im Verborgenen, durch scheinbare Zufälle.

Sogar Hamans Frau und Freunde merken es: „Wenn Mardochai, vor dem du zu fallen angefangen hast, von dem Samen der Juden ist, so vermagst du nichts wider ihn“.

Für dich

Gott wirkt oft durch Dinge, die wie Zufall aussehen. Hast du schon einen „Zufall“ erlebt, hinter dem du heute Gottes Hand erkennst?

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BibeltextSchlachter 1951
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