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Der Weg › Teil 2 › Esra, Nehemia und Maleachi

Schritt 10 von 11 · Esra, Nehemia und Maleachi

Wo ist meine Ehre?

Maleachi 1–2

Ganze Bibel: Schritt 436 von 792

Hintergrund

Maleachi ist der letzte Prophet des Alten Testaments. Er lebte wohl zur Zeit Nehemias, denn er kämpft gegen dieselben Probleme: schlechte Opfer, Mischehen und fehlende Zehnten. Sein Name heisst «mein Bote». Ellen G. White schreibt: In seinem Tadel verschonte der Prophet weder Priester noch Volk.

Das Buch ist wie ein Streitgespräch aufgebaut: Gott sagt etwas, und das Volk fragt frech zurück: «Womit denn?»

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Lies jetzt: Maleachi 1–2

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Womit hast du uns geliebt?

Das Buch beginnt mit einer Liebeserklärung: „Ich habe euch Liebe erwiesen, spricht der HERR.“ Und das Volk antwortet: „Womit hast du uns Liebe erwiesen?“ Nach allem, was Gott getan hatte, die Rückkehr, der Tempel, die Mauer, sehen sie seine Liebe nicht mehr.

Ellen G. White

In his rebuke against transgressors the prophet spared neither priests nor people.
Prophets and Kings, S. 705

Zusammenfassung: In seinem Tadel gegen die Übertreter schonte der Prophet weder Priester noch Volk.

Bring es doch deinem Statthalter!

„Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo ist die Furcht vor mir?“ Die Priester opferten Tiere, die blind, lahm oder krank waren, die man sowieso nicht mehr brauchte. Gott sagt mit Ironie: „Bringe es doch deinem Statthalter! Wird er dir gnädig sein“?

Und doch blickt Gott weiter: „Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang ist mein Name groß unter den Heiden“. Sein Plan reicht über Israel hinaus zu allen Völkern.

Ein guter Priester

Gott beschreibt, wie ein Priester sein sollte: „Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Munde, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen erfunden“. „Denn des Priesters Lippen sollen die Erkenntnis bewahren, und aus seinem Munde soll man das Gesetz erfragen; denn er ist ein Bote des HERRN der Heerscharen.“

Das Weib deiner Jugend

„Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott erschaffen?“ Trotzdem waren die Männer treulos: Sie verliessen ihre Frauen, mit denen sie seit der Jugend verheiratet waren. „Weil der HERR Zeuge war zwischen dir und dem Weibe deiner Jugend, welcher du nun untreu geworden bist, obschon sie deine Gefährtin und das Weib deines Bundes ist!“

Und dann der berühmte Satz: „Denn ich hasse die Ehescheidung, spricht der HERR“. Gott sieht, wie viel Schmerz das bringt. Jesus nimmt diesen Gedanken auf: Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden (Mt 19,6).

Für dich

„Womit hast du uns geliebt?“ Manchmal sehen wir Gottes Liebe nicht mehr, weil wir uns an sie gewöhnt haben. Zähl heute drei Dinge auf, durch die Gott dir Liebe gezeigt hat.

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BibeltextSchlachter 1951
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