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Der Weg › Teil 4 › Die erste Missionsreise

Schritt 8 von 15 · Die erste Missionsreise

Geduld und Gebet

Jakobus 5,1–20

Ganze Bibel: Schritt 638 von 790

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Lies jetzt: Jakobus 5,1–20

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Eine Warnung an die Reichen

Jakobus redet scharf zu Reichen, die ihren Arbeitern den Lohn vorenthalten. „Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euch die Felder abgemäht haben, der aber von euch zurückbehalten worden ist, schreit“. Gott hört die Schreie der Unterdrückten. Und Jakobus sagt, dass solche Schätze gerade „in den letzten Tagen“ gesammelt werden.

Wie ein Bauer warten

„So geduldet euch nun, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn!“ Ein Bauer sät und wartet geduldig auf den Früh- und Spätregen. Er weiss: Die Ernte kommt. „Geduldet auch ihr euch, stärket eure Herzen; denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe!“

Im Land Israel fiel der Frühregen im Herbst nach der Aussaat, der Spätregen im Frühling vor der Ernte. Viele verstehen diese Bilder auch geistlich: Der Heilige Geist wurde an Pfingsten wie ein Frühregen ausgegossen, und vor der Wiederkunft Jesu wird er noch einmal wie ein Spätregen kommen (Joel 2,23).

Das Gebet eines Gerechten

Für jede Lage gibt Jakobus einen Rat: „Leidet jemand von euch Unrecht, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen!“ Wer krank ist, soll die Ältesten rufen, damit sie für ihn beten und ihn mit Öl salben.

„Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ Als Beispiel nennt er Elia: „Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir“. Kein Übermensch, sondern einer wie du und ich, und doch hörte Gott sein Gebet.

Für dich

Bete für die Menschen um dich herum. Dein Gebet ist nicht klein. Gott hört dich, so wie er Elia hörte.

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BibeltextSchlachter 1951
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