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Der Weg › Teil 4 › Die erste Missionsreise

Schritt 4 von 15 · Die erste Missionsreise

Täter des Wortes

Jakobus 1,1–27

Ganze Bibel: Schritt 634 von 790

Hintergrund

Bevor die Reise weitergeht, liest du zwei Briefe aus dieser Zeit. Der erste stammt von Jakobus. Er war ein Bruder von Jesus (Gal 1,19). Zu Lebzeiten Jesu hatte er nicht an ihn geglaubt (Joh 7,5), doch der auferstandene Jesus erschien ihm (1. Kor 15,7). Jetzt ist er einer der Leiter der Gemeinde in Jerusalem.

Er schreibt an die Gläubigen jüdischer Herkunft, die überall im Römischen Reich verstreut leben. Sein Brief ist sehr praktisch: Wie lebt man als Christ im Alltag? Vieles darin erinnert an die Bergpredigt.

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Lies jetzt: Jakobus 1,1–27

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Freude in der Prüfung

Jakobus beginnt überraschend: „Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet,“ „da ihr ja wisset, daß die Bewährung eures Glaubens Geduld wirkt.“ Schwere Zeiten sind nicht sinnlos. Gott formt darin den Charakter.

Und wer nicht weiss, wie er weitermachen soll? „Wenn aber jemandem unter euch Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.“

Ellen G. White

The trials of life are God’s workmen, to remove the impurities and roughness from our character.
Thoughts from the Mount of Blessing, S. 10

Zusammenfassung: Die Prüfungen des Lebens sind Gottes Werkleute, die Unreinheiten und Rauheiten aus unserem Charakter entfernen.

Woher die Versuchung kommt

„Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht.“ Die Versuchung beginnt in uns selbst, mit einem Wunsch. Jakobus beschreibt den Weg: Aus der Lust wird Sünde, und „die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“

Von Gott dagegen kommt nur Gutes: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter“.

Der Blick in den Spiegel

„Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein, womit ihr euch selbst betrügen würdet.“ Wer nur hört und nichts tut, gleicht einem Mann, der sich im anschaut, weggeht und gleich vergisst, wie er aussah.

Gottes Gesetz ist wie ein Spiegel. Es zeigt, wo wir stehen. Jakobus nennt es „das vollkommene Gesetz der Freiheit“. Und echte Frömmigkeit zeigt sich ganz praktisch: „Waisen und Witwen in ihrer Trübsal zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu erhalten“.

Für dich

Was du heute in der Bibel liest, darf dein Leben verändern. Frage dich: Was will Gott mir damit sagen, und was kann ich heute davon tun?

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