2 Erklärung
Zur Freiheit befreit
„Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!“ Wer meint, er müsse sich durch Beschneidung und Vorschriften den Himmel verdienen, schiebt Christus beiseite.
Was zählt dann? „denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch Liebe wirksam ist.“
Freiheit heisst nicht Beliebigkeit
Doch Paulus warnt auch vor dem anderen Irrtum: „nur machet die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern durch die Liebe dienet einander.“ Frei sein heisst nicht, tun zu dürfen, was man will. Es heisst, frei zu sein für die Liebe.
Zwei Arten von Früchten
Paulus stellt zwei Listen nebeneinander. Die Werke des Fleisches: Unreinheit, Götzendienst, Feindschaft, Neid, Zorn, Streit und vieles mehr. Und dann: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.“
Auffällig: Er spricht von «Werken» des Fleisches, aber von der «Frucht» des Geistes. Werke muss man machen. Frucht wächst, wenn ein Baum gesund ist und genug Wasser und Licht bekommt. So wächst das Gute in uns, wenn wir mit Jesus verbunden bleiben.
Ellen G. White
Those who become new creatures in Christ Jesus will bring forth the fruits of the Spirit, “love, joy, peace, long-suffering, gentleness, goodness, faith, meekness, temperance.”Zusammenfassung: Wer in Christus Jesus ein neuer Mensch wird, bringt die Früchte des Geistes hervor: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
Für dich
Du musst die Frucht des Geistes nicht aus eigener Kraft herstellen. Bleib nahe bei Jesus, dann lässt er sie in dir wachsen.