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Der Weg › Teil 1 › Die Völker und der Turm zu Babel

Schritt 3 von 3 · Die Völker und der Turm zu Babel

Von Sem bis Abram

1. Mose 11,10–32

Ganze Bibel: Schritt 19 von 792

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Lies jetzt: 1. Mose 11,10–32

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Die treue Linie

Nach Babel konzentriert sich die Bibel auf eine einzige Familie: die Linie von Sem bis Abram. Durch sie soll der versprochene Retter kommen.

Ellen G. White beschreibt, wie das Wissen über Gott von Generation zu Generation weitergegeben wurde, ohne Unterbruch: Adam, Set, Henoch, Methusalah, Noah, Sem. Und jetzt soll Abram es weitertragen.

Ellen G. White

Adam, Seth, Enoch, Methuselah, Noah, Shem, in unbroken line, had preserved from age to age the precious revealings of His will.
Patriarchs and Prophets, S. 125

Zusammenfassung: Adam, Set, Henoch, Methusalah, Noah und Sem hatten in ununterbrochener Linie von Zeitalter zu Zeitalter bewahrt, was Gott von seinem Willen offenbart hatte.

Wissenswert: Das Leben wird kürzer

Vergleicht man die Zahlen, sieht man etwas Auffälliges: Vor der Flut wurden die Menschen über 900 Jahre alt. Nach der Flut nimmt das Alter schnell ab. Sem wurde 600 Jahre alt (1. Mose 11,10–11), Arpakschad 438, Peleg 237, Nahor nur noch 148 (1. Mose 11,24–25). Später sagt Mose in einem Psalm: „Unser Leben währt siebzig Jahre“.

Die Bibel erklärt nicht genau, warum. Ellen G. White schreibt, dass Gott Adam schon zeigte: Durch ein Leben in Sünde würden die Tage des Menschen kürzer, und seine Kraft würde abnehmen.

Ellen G. White

The days of man would be shortened by his own course of sin; he would deteriorate in physical stature and endurance and in moral and intellectual power
Patriarchs and Prophets, S. 68

Zusammenfassung: Die Tage des Menschen würden durch sein eigenes sündiges Leben verkürzt; er würde an Körpergrösse und Ausdauer, an moralischer und geistiger Kraft abnehmen.

Ur in Chaldäa

Abram wuchs in „Ur in Chaldäa“ auf, einer reichen Stadt im Süden des heutigen Irak. Aber auch dort hatte man Gott vergessen. Josua sagt später: „Eure Väter, Terach, Abrahams und Nahors Vater, wohnten vor Zeiten jenseits des [Euphrat] Stromes und dienten andern Göttern“.

Abram wuchs mitten in Aberglauben und Götzendienst auf. Und doch blieb er Gott treu.

Ellen G. White

Abraham had grown up in the midst of superstition and heathenism.
Patriarchs and Prophets, S. 125

Zusammenfassung: Abraham war mitten in Aberglauben und Heidentum aufgewachsen.

Wissenswert: Die Stadt Ur wurde ausgegraben

In den 1920er-Jahren grub der britische Archäologe Leonard Woolley die Stadt Ur aus. Er fand prächtige Königsgräber mit Gold, Edelsteinen und Musikinstrumenten und einen grossen Stufentempel, eine Zikkurat, die für den Mondgott Nanna gebaut worden war. Die Zikkurat von Ur steht zum Teil bis heute.

Ur war also eine hochentwickelte Stadt, aber eine Stadt voller Götzen. Genau aus diesem Ort ruft Gott Abram heraus.

Aufbruch nach Kanaan

Terach zieht mit Abram, Sarai und Lot aus Ur aus, „um ins Land Kanaan zu gehen“. Doch sie bleiben in Haran stehen, auf halbem Weg. Und ein Satz bereitet schon die nächste Geschichte vor: „Sarai aber war unfruchtbar; sie hatte kein Kind“. Wie soll aus diesem kinderlosen Paar ein grosses Volk werden? Das erzählt die Geschichte Abrahams.

Für dich

Abram wuchs in einer Stadt voller Götzen auf und blieb trotzdem Gott treu. Was hilft dir, Gott treu zu bleiben, auch wenn die meisten um dich herum anders leben?

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