2 Erklärung
Ein grosses Erdbeben
„Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach“, gehen Maria Magdalena und die andere Maria zum Grab. Da „geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu und wälzte den Stein von der Tür hinweg und setzte sich darauf“.
Der Engel öffnet das Grab nicht, um Jesus herauszulassen, sondern damit die Menschen hineinschauen können. Die römischen Soldaten, harte Männer, die keinen Feind fürchteten, „erbebten die Wächter und wurden wie tot“.
Ellen G. White
An earthquake marked the hour when Christ laid down His life, and another earthquake witnessed the moment when He took it up in triumph.Zusammenfassung: Ein Erdbeben bezeichnete die Stunde, in der Christus sein Leben hingab, und ein weiteres Erdbeben bezeugte den Augenblick, in dem er es triumphierend wieder nahm.
Wie er gesagt hat
Der Engel sagt den Frauen: „Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.“ „Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ «Wie er gesagt hat»: Jesus hatte es oft vorausgesagt. Jetzt war es geschehen.
Auf dem Weg begegnet ihnen Jesus selbst. „Seid gegrüßt!“ Sie fallen nieder, umfassen seine Füsse. Er ist kein Geist. Er lebt, mit einem Körper.
Die bestochenen Wächter
Die Soldaten berichten den Hohenpriestern alles. Diese geben ihnen viel Geld und befehlen: „Saget, seine Jünger sind des Nachts gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.“ Eine seltsame Ausrede: Wie konnten schlafende Wächter wissen, wer den Leichnam gestohlen hatte? Und auf Schlafen im Wachdienst stand bei den Römern die Todesstrafe.
Die Führer konnten das leere Grab nicht leugnen. Sie konnten es nur falsch erklären. Wäre der Leichnam Jesu noch dagewesen, hätten sie ihn nur vorzeigen müssen, und alles wäre vorbei gewesen.
Ellen G. White
At sight of the angels and the glorified Saviour the Roman guard had fainted and become as dead men.Zusammenfassung: Beim Anblick der Engel und des verherrlichten Erlösers war die römische Wache ohnmächtig geworden und lag da wie tot.
Sabbat und Sonntag
Jesus ruhte am Sabbat im Grab und stand am ersten Tag der Woche, dem Sonntag, auf. Später begannen viele Christen, den Sonntag als Ruhetag zu feiern. Doch weder Jesus noch die Apostel haben je gesagt, dass der Sabbat deshalb auf den Sonntag verlegt werde. Die Frauen ruhten am Sabbat „nach dem Gesetz“, und erst danach gingen sie zum Grab.
Viele verstehen darum: Der siebente Tag bleibt der Ruhetag, den Gott bei der Schöpfung gesegnet hat. Und die Auferstehung erinnert an das neue Leben, das Jesus schenkt, wie die Taufe es zeigt (Röm 6,4).
Für dich
«Er ist nicht hier, er ist auferstanden.» Das ist der Grund, warum der Glaube an Jesus nicht im Grab endet. Er lebt, und darum wirst auch du leben.