2 Erklärung
Friede sei mit euch
Plötzlich steht Jesus mitten unter ihnen: „Friede sei mit euch!“ Kein Vorwurf, weil sie ihn verlassen hatten. Nur Friede. „Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.“
Dann sendet er sie: „Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Und er haucht sie an: „Empfanget heiligen Geist!“ Wie Gott dem ersten Menschen den Lebensatem einhauchte (1. Mose 2,7), so schenkt Jesus seinen Jüngern neues Leben.
Ellen G. White
Jesus is ever ready to speak peace to souls that are burdened with doubts and fears.Zusammenfassung: Jesus ist immer bereit, Menschen Frieden zuzusprechen, die von Zweifeln und Ängsten bedrückt sind.
Thomas
Thomas war nicht dabei. Er glaubt den anderen nicht: „Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und lege meinen Finger in das Nägelmal und lege meine Hand in seine Seite, so glaube ich es nicht!“
Acht Tage später kommt Jesus wieder, und diesmal ist Thomas da. Jesus wendet sich direkt an ihn und wiederholt fast wörtlich, was Thomas gesagt hatte: „Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“
Thomas braucht es nicht mehr. Er fällt nieder: „Mein Herr und mein Gott!“ Es ist das grösste Bekenntnis im ganzen Johannesevangelium. Der Zweifler sagt, was Johannes im ersten Satz geschrieben hatte: Das Wort war Gott.
Ellen G. White
His heart leaped for joy, and he cast himself at the feet of Jesus crying, “My Lord and my God.”Zusammenfassung: Sein Herz sprang vor Freude, und er warf sich Jesus zu Füssen und rief: Mein Herr und mein Gott!
Selig, die nicht sehen
Jesus sagt: „selig sind, die nicht sehen und doch glauben“. Das gilt für dich. Du hast Jesus nicht mit eigenen Augen gesehen. Aber du hast das Zeugnis derer, die ihn gesehen haben.
Dann sagt Johannes, warum er sein Buch geschrieben hat: „Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und daß ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen“.
Für dich
Auch Zweifel darfst du zu Jesus bringen. Er hat Thomas nicht abgewiesen, sondern ist ihm entgegengekommen. Und für dich gilt: Selig bist du, wenn du glaubst, ohne zu sehen.