BibelverstehenGebet

Der Weg › Teil 3 › Er ist auferstanden

Schritt 6 von 10 · Er ist auferstanden

Mein Herr und mein Gott

Johannes 20,19–31

Ganze Bibel: Schritt 608 von 792

Hintergrund

Am Abend des Auferstehungstages sitzen die Jünger hinter verschlossenen Türen, aus Angst vor den Führern. Sie hatten gesehen, was mit Jesus geschehen war, und fürchteten, als Nächste dranzukommen.

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Lies jetzt: Johannes 20,19–31

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Friede sei mit euch

Plötzlich steht Jesus mitten unter ihnen: „Friede sei mit euch!“ Kein Vorwurf, weil sie ihn verlassen hatten. Nur Friede. „Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.“

Dann sendet er sie: „Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Und er haucht sie an: „Empfanget heiligen Geist!“ Wie Gott dem ersten Menschen den Lebensatem einhauchte (1. Mose 2,7), so schenkt Jesus seinen Jüngern neues Leben.

Ellen G. White

Jesus is ever ready to speak peace to souls that are burdened with doubts and fears.
The Desire of Ages, S. 803

Zusammenfassung: Jesus ist immer bereit, Menschen Frieden zuzusprechen, die von Zweifeln und Ängsten bedrückt sind.

Thomas

Thomas war nicht dabei. Er glaubt den anderen nicht: „Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und lege meinen Finger in das Nägelmal und lege meine Hand in seine Seite, so glaube ich es nicht!“

Acht Tage später kommt Jesus wieder, und diesmal ist Thomas da. Jesus wendet sich direkt an ihn und wiederholt fast wörtlich, was Thomas gesagt hatte: „Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“

Thomas braucht es nicht mehr. Er fällt nieder: „Mein Herr und mein Gott!“ Es ist das grösste Bekenntnis im ganzen Johannesevangelium. Der Zweifler sagt, was Johannes im ersten Satz geschrieben hatte: Das Wort war Gott.

Ellen G. White

His heart leaped for joy, and he cast himself at the feet of Jesus crying, “My Lord and my God.”
The Desire of Ages, S. 807

Zusammenfassung: Sein Herz sprang vor Freude, und er warf sich Jesus zu Füssen und rief: Mein Herr und mein Gott!

Selig, die nicht sehen

Jesus sagt: „selig sind, die nicht sehen und doch glauben“. Das gilt für dich. Du hast Jesus nicht mit eigenen Augen gesehen. Aber du hast das Zeugnis derer, die ihn gesehen haben.

Dann sagt Johannes, warum er sein Buch geschrieben hat: „Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und daß ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen“.

Für dich

Auch Zweifel darfst du zu Jesus bringen. Er hat Thomas nicht abgewiesen, sondern ist ihm entgegengekommen. Und für dich gilt: Selig bist du, wenn du glaubst, ohne zu sehen.

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BibeltextSchlachter 1951
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