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Der Weg › Teil 3 › Taufe und erste Jünger

Schritt 5 von 21 · Taufe und erste Jünger

Die Taufe Jesu

Matthäus 3,13–17

Ganze Bibel: Schritt 453 von 792

Hintergrund

Fast dreissig Jahre lang hatte Jesus still in Nazareth gelebt und als Zimmermann gearbeitet. Jetzt hört er von Johannes und weiss: Meine Zeit ist gekommen. Er verabschiedet sich von seiner Mutter und wandert hinunter an den Jordan.

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Lies jetzt: Matthäus 3,13–17

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Warum liess sich Jesus taufen?

Johannes erschrickt, als Jesus vor ihm steht: „Ich habe nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?“ Die Taufe des Johannes war eine Taufe für Menschen, die ihre Sünden bekannten. Jesus aber hatte keine Sünde. Warum also?

Jesus antwortet: „Laß es jetzt zu; denn also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen!“ Er stellte sich an die Seite der Sünder. Er ging den Weg, den wir gehen sollen, damit wir in seinen Fussspuren gehen können. Er wurde nicht getauft, weil er Vergebung brauchte, sondern weil er unser Vorbild und unser Stellvertreter sein wollte.

Ellen G. White

Jesus and John the Baptist were cousins, and closely related by the circumstances of their birth; yet they had had no direct acquaintance with each other.
The Desire of Ages, S. 109

Zusammenfassung: Jesus und Johannes der Täufer waren verwandt und durch die Umstände ihrer Geburt eng verbunden. Doch sie hatten sich nie persönlich kennengelernt.

Ellen G. White

Jesus did not receive baptism as a confession of guilt on His own account.
The Desire of Ages, S. 111

Zusammenfassung: Jesus liess sich nicht taufen, um eigene Schuld zu bekennen.

Ellen G. White

He identified Himself with sinners, taking the steps that we are to take, and doing the work that we must do.
The Desire of Ages, S. 111

Zusammenfassung: Er stellte sich auf die Seite der Sünder, ging die Schritte, die wir gehen sollen, und tat, was wir tun müssen.

Der Himmel tut sich auf

Als Jesus aus dem Wasser steigt, „da tat sich der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen“. Dann kam eine Stimme: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!“

Hier zeigt sich zum ersten Mal ganz deutlich, dass Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist ist: Der Sohn steht im Wasser, der Geist kommt herab, der Vater spricht vom Himmel.

Diese Worte galten nicht nur Jesus. Seit dem Sündenfall war der Himmel wie verschlossen. Jetzt öffnet er sich über einem Menschen, der für alle Menschen steht. Wer an Jesus glaubt, darf wissen: Auch zu mir sagt Gott in Jesus «mein geliebtes Kind».

Ellen G. White

God spoke to Jesus as our representative.
The Desire of Ages, S. 113

Zusammenfassung: Gott sprach zu Jesus als zu unserem Stellvertreter.

Für dich

Bevor Jesus irgendein Wunder getan hatte, sagte der Vater: «An dir habe ich Wohlgefallen.» Gottes Liebe muss man sich nicht verdienen. Du darfst sie annehmen, bevor du etwas geleistet hast.

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