2 Erklärung
Gleich zur Sache
Markus erzählt nichts von der Geburt Jesu. Sein erster Satz ist wie eine Überschrift über das ganze Buch: „Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohne Gottes.“ «Evangelium» heisst «gute Nachricht». So nannte man damals eine Siegesbotschaft oder die Geburt eines Kaisers. Markus sagt: Die wirklich gute Nachricht ist Jesus.
Er verbindet zwei Prophetenworte: aus Maleachi „Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her“ und aus Jesaja die Stimme in der Wüste. Beide hatten Jahrhunderte vorher angekündigt, dass vor dem Messias ein Bote kommen würde.
Gebückt vor dem Grösseren
Markus hält ein kleines Bild fest: Johannes sagt, er sei nicht gut genug, „gebückt seinen Schuhriemen aufzulösen“. Der grosse Prophet, zu dem ganz Jerusalem hinauszog, sieht sich als jemanden, der sich vor Jesus bücken müsste und nicht einmal dafür würdig ist.
Für dich
Markus nennt Jesus eine gute Nachricht. Für dich ist er das auch: keine Last und keine Pflicht, sondern die beste Nachricht, die es gibt.