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Der Weg › Teil 1 › Vierzig Jahre in der Wüste

Schritt 2 von 20 · Vierzig Jahre in der Wüste

Der Segen

4. Mose 5–6

Ganze Bibel: Schritt 125 von 790

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Lies jetzt: 4. Mose 5–6

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2 Erklärung

Bekennen und wiedergutmachen

Wer einem anderen Unrecht getan hat, soll nicht nur Gott um Vergebung bitten: „so sollen sie ihre Sünde bekennen, die sie getan haben, und sollen ihre Schuld in ihrem vollen Betrag wiedererstatten, und den fünften Teil dazufügen“. Echte Reue will auch wiedergutmachen, was möglich ist.

Die Nasiräer

Wer sich für eine Zeit ganz Gott weihen wollte, konnte ein Nasiräer werden. Er trank keinen Wein und nichts vom Weinstock, schnitt sein Haar nicht und berührte keinen Toten (4. Mose 6,3–6). Später waren Simson, Samuel und Johannes der Täufer ihr Leben lang Gott geweiht.

Der aaronitische Segen

Gott gibt den Priestern Worte, mit denen sie das Volk segnen sollen. Dieser Segen wird bis heute in vielen Gottesdiensten gesprochen:

„Der HERR segne dich und behüte dich! Der HERR lasse dir sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig! Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“

Und Gott fügt hinzu: „Also sollen sie meinen Namen auf die Kinder Israel legen, und ich will sie segnen“. Gott will segnen. Er wartet nicht darauf, strafen zu können.

Wissenswert: Der älteste Bibeltext

In Jerusalem fand man 1979 in einer alten Grabhöhle bei Ketef Hinnom zwei winzige, zusammengerollte Silberplättchen. Darauf steht, eingeritzt in althebräischer Schrift, genau dieser Segen. Die Plättchen stammen aus der Zeit um 600 vor Christus, also aus der Zeit kurz vor der Zerstörung Jerusalems. Sie sind die ältesten bekannten Gegenstände mit einem Text aus der Bibel.

Für dich

Sprich den Segen heute bewusst für dich selbst oder für einen Menschen, den du lieb hast.

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BibeltextSchlachter 1951
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