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Der Weg › Teil 1 › Vierzig Jahre in der Wüste

Schritt 20 von 20 · Vierzig Jahre in der Wüste

Rückblick, Grenzen und Freistädte

4. Mose 33–36

Ganze Bibel: Schritt 143 von 790

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Lies jetzt: 4. Mose 33–36

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Jede Station zählt

„Und Mose beschrieb ihren Auszug und ihre Tagereisen auf Befehl des HERRN“. Über vierzig Stationen werden aufgezählt, von Ramses in Ägypten bis an den Jordan. Gott wollte, dass sie sich an jeden Ort erinnern, an dem er sie geführt hatte.

Freistädte: Schutz für Unschuldige

Die Leviten bekommen keinen eigenen Landteil, sondern 48 Städte überall im Land verteilt (4. Mose 35,7). So wohnten Lehrer des Gesetzes in jeder Gegend. Sechs davon sollten Freistädte sein (4. Mose 35,6).

Gott ordnet sechs Freistädte an. Wer einen Menschen aus Versehen getötet hatte, konnte dorthin fliehen und war vor der Rache geschützt, bis ein Gericht entschied (4. Mose 35,11–12). Sie galten für Israeliten und Fremde gleich (4. Mose 35,15).

Und für ein Todesurteil brauchte es mindestens zwei Zeugen: „ein einziger Zeuge aber genügt nicht zur Hinrichtung eines Menschen“. Gott schützte das Leben, auch vor falschen Anklagen.

Die Freistädte sind ein schönes Bild für Jesus. Zu ihm kann jeder fliehen, der Schuld auf sich geladen hat, und findet Schutz.

Am Ziel

Das Buch endet in der Ebene Moab, gegenüber von Jericho. Die neue Generation steht am Jordan. Vierzig Jahre Wüste liegen hinter ihnen. Vor ihnen liegt das versprochene Land.

Der Hebräerbrief zieht die Lehre aus diesem Buch: „Und wir sehen, daß sie nicht eingehen konnten wegen des Unglaubens“. Und Paulus schreibt: „Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns“.

Für dich

Israel stand am Ende der Wüste, kurz vor dem Ziel. Wo stehst du gerade auf deinem Weg mit Gott, und was brauchst du für die letzte Strecke?

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BibeltextSchlachter 1951
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