BibelverstehenGebet

Der Weg › Teil 1 › Vierzig Jahre in der Wüste

Schritt 10 von 20 · Vierzig Jahre in der Wüste

Priester, Leviten und die rote Kuh

4. Mose 18–19

Ganze Bibel: Schritt 133 von 790

1

Lies jetzt: 4. Mose 18–19

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

Zur Erklärung springen ↓

2 Erklärung

Gott ist ihr Erbteil

Die Priester bekamen kein eigenes Land. Gott sagt zu Aaron: „denn Ich bin dein Teil und dein Erbgut unter den Kindern Israel!“ Die Leviten lebten vom Zehnten des Volkes (4. Mose 18,21).

So waren sie frei für den Dienst an Gott, und das Volk sorgte für sie. Paulus wendet denselben Gedanken später auf die Diener des Evangeliums an (1. Kor 9,13–14).

Aber auch die Leviten selbst gaben den Zehnten von dem, was sie bekamen, an die Priester weiter (4. Mose 18,26). Niemand war vom Geben ausgenommen.

Reinigung von der Berührung mit dem Tod

Eine „tadellose Kuh, an der kein Mangel und auf die noch kein Joch gekommen ist“, wurde ausserhalb des Lagers verbrannt, zusammen mit Zedernholz, Ysop und rotem Faden. Ihre Asche wurde aufbewahrt, und mit Asche und frischem Wasser wurde gereinigt, wer einen Toten berührt hatte.

Rot ist die Farbe des Blutes. Dass die Kuh draussen vor dem Lager geopfert wurde, erinnert daran, dass auch Jesus „außerhalb des Tores gelitten“ hat. In der Wüste, wo jeden Tag Menschen starben, brauchte man dieses Wasser oft.

Der Hebräerbrief nimmt dieses Bild auf: Wenn schon die Asche der Kuh äusserlich reinigte, „wieviel mehr wird das Blut Christi“ unser Gewissen reinigen. Der Tod ist die Folge der Sünde. Jesus reinigt von beidem.

Für dich

„Ich bin dein Teil.“ Kannst du sagen, dass Gott dein grösster Reichtum ist?

Zur Übersicht «Vierzig Jahre in der Wüste» (Schritt 10 von 20)

BibeltextSchlachter 1951
Ganzes Kapitel lesen