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Der Weg › Teil 1 › Am Sinai: Gesetz und Heiligtum

Schritt 5 von 12 · Am Sinai: Gesetz und Heiligtum

Ein Heiligtum, damit ich unter ihnen wohne

2. Mose 25–27

Ganze Bibel: Schritt 101 von 792

Hintergrund

Die nächsten Kapitel beschreiben das Heiligtum, ein grosses Zelt, das Israel durch die Wüste mitnehmen konnte. Es heisst auch . Viele Einzelheiten wirken beim ersten Lesen fremd. Lies sie in Ruhe: Jedes Teil erzählt etwas über Jesus und den Weg zurück zu Gott.

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Lies jetzt: 2. Mose 25–27

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Gott will bei seinem Volk wohnen

Der wichtigste Satz steht am Anfang: „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich mitten unter ihnen wohne!“ Gott will nicht fern sein. Er will mitten unter seinem Volk leben.

Johannes schreibt später über Jesus: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“. Im Griechischen steht dort wörtlich: Es «zeltete» unter uns.

Ein Abbild des Himmels

Gott sagt: „Und siehe zu, daß du es machest nach dem Vorbilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist!“ Der Hebräerbrief erklärt: Die Priester dienten „einem Abbild und Schatten des Himmlischen“.

Gott zeigte Mose auf dem Berg das Heiligtum im Himmel. Das irdische Heiligtum war eine Kopie davon. Das Heiligtum im Himmel, in dem Jesus heute für uns dient, ist das grosse Original.

Ellen G. White

God presented before Moses in the mount a view of the heavenly sanctuary, and commanded him to make all things according to the pattern shown him.
Patriarchs and Prophets, S. 343

Zusammenfassung: Gott zeigte Mose auf dem Berg das himmlische Heiligtum und gebot ihm, alles nach dem Vorbild zu machen, das ihm gezeigt worden war.

Ellen G. White

That sanctuary, in which Jesus ministers in our behalf, is the great original, of which the sanctuary built by Moses was a copy.
Patriarchs and Prophets, S. 357

Zusammenfassung: Jenes Heiligtum, in dem Jesus für uns dient, ist das grosse Original, von dem das von Mose gebaute Heiligtum eine Kopie war.

Ein Rundgang durch das Heiligtum

Wer durch das Tor im Osten in den Vorhof kam, sah zuerst den Brandopferaltar (2. Mose 27,1–2). Hier wurden die Opfer gebracht, ein Bild für Jesus, der für uns starb.

Im Zelt selbst gab es zwei Räume. Im ersten, dem Heiligen, standen der Tisch mit den Schaubroten, der goldene mit sieben Lampen und der Räucheraltar. Die zwölf Schaubrote erinnerten daran, dass Gott sein Volk versorgt. Der Leuchter war aus einem einzigen Stück reinen Goldes getrieben (2. Mose 25,31) und brannte Tag und Nacht. Ein kostbarer Vorhang trennte ihn vom zweiten Raum, dem Allerheiligsten (2. Mose 26,33).

Im Allerheiligsten stand nur die , eine mit Gold überzogene Truhe, etwa 1,25 Meter lang. Darin lagen die zwei Steintafeln mit den Zehn Geboten. Darauf lag der goldene Deckel, der «Sühndeckel», mit zwei Cherubim. Gott sagte: „Daselbst will ich mit dir zusammenkommen und mit dir reden von dem Sühndeckel herab“.

Das Gesetz in der Lade sprach dem Sünder den Tod zu. Aber über dem Gesetz war der Gnadenthron, auf dem Gottes Gegenwart wohnte und von dem durch das Sühnopfer Vergebung kam. Gerechtigkeit und Gnade begegnen sich.

Ellen G. White

The law of God, enshrined within the ark, was the great rule of righteousness and judgment.
Patriarchs and Prophets, S. 349

Zusammenfassung: Das Gesetz Gottes, das in der Lade aufbewahrt wurde, war der grosse Massstab für Gerechtigkeit und Gericht.

Wissenswert: Akazienholz

Fast alles Holz im Heiligtum ist „Akazienholz“. gehören zu den wenigen Bäumen, die in der Wüste Sinai wachsen. Ihr Holz ist sehr hart, schwer und widerstandsfähig gegen Fäulnis und Insekten. Ellen G. White schreibt dasselbe: Es verdarb weniger als jedes andere Holz, das man am Sinai finden konnte.

Für dich

„Daß ich mitten unter ihnen wohne.“ Gott möchte nicht nur am Sonntag oder Sabbat bei dir sein, sondern mitten in deinem Alltag. Wo möchtest du ihn heute einladen?

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