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Der Weg › Teil 1 › Samuel und Saul

Schritt 19 von 19 · Samuel und Saul

David stärkt sich in Gott, Sauls Ende

1. Samuel 29–31

Ganze Bibel: Schritt 205 von 789

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Lies jetzt: 1. Samuel 29–31

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2 Erklärung

Gott bewahrt David vor einem Fehler

David zieht mit den Philistern in den Krieg, also gegen sein eigenes Volk. Er ist in einer unmöglichen Lage. Doch die Fürsten der Philister trauen ihm nicht, und Achisch schickt ihn zurück (1. Samuel 29,9–11).

David musste spüren, dass er vom Weg abgekommen war. Und doch bewahrte Gott ihn in seiner Gnade davor, gegen Israel zu kämpfen.

Ellen G. White

David was caused to feel that he had missed his path.
Patriarchs and Prophets, S. 690

Zusammenfassung: David musste spüren, dass er seinen Weg verfehlt hatte.

Ziklag brennt

Zurück in Ziklag ist die Stadt verbrannt. Die Amalekiter haben alle Frauen und Kinder gefangen genommen. Davids Männer wollen ihn steinigen.

Und dann steht da: „David aber hielt sich fest an dem HERRN, seinem Gott.“ Ellen G. White schreibt: In dieser Stunde der grössten Not liess David seine Gedanken nicht bei den schmerzlichen Umständen, sondern blickte ernstlich zu Gott um Hilfe.

David fragt Gott wieder und bekommt Antwort: „Jage ihnen nach; denn du wirst sie gewiß einholen“. „David brachte alles wieder.“

Ellen G. White

In this hour of utmost extremity David, instead of permitting his mind to dwell upon these painful circumstances, looked earnestly to God for help.
Patriarchs and Prophets, S. 692

Zusammenfassung: In dieser Stunde der äussersten Not liess David seine Gedanken nicht bei den schmerzlichen Umständen verweilen, sondern blickte ernstlich zu Gott um Hilfe.

Gleich geteilt

Einige wollen den Müden, die beim Gepäck geblieben waren, nichts von der Beute geben. David sagt: „wie das Teil derer ist, die in den Streit hinabgezogen sind, also soll auch das Teil derer sein, die bei dem Gepäck geblieben sind“. Der Sieg kam von Gott, darum gehört er allen.

Sauls Ende

Auf dem Gebirge Gilboa verliert Israel die Schlacht. Jonatan und zwei weitere Söhne Sauls fallen. Saul ist schwer verwundet. Sein Waffenträger will ihn nicht töten. „Da nahm Saul das Schwert und stürzte sich darein.“

So endet der König, der so gut angefangen hatte: gross, schön, demütig, mit einem neuen Herzen von Gott. Schritt für Schritt hatte er Gottes Stimme weggeschoben.

Ein letztes Licht: Die Männer von Jabes, die Saul einst gerettet hatte, holen in der Nacht seinen Leichnam von der Mauer und begraben ihn (1. Samuel 31,11–13). Sie haben nicht vergessen, was er für sie getan hatte.

Wissenswert: Die Mauer von Bet-Schean

Die Philister hängen Sauls Leichnam „an die Mauer zu Bethsan“. Bet-Schean lag im Osten der Ebene Jesreel, an einer wichtigen Strasse zum Jordan. Die Stadt wurde ausgegraben. Man fand aus jener Zeit, auch Spuren ägyptischer Herrschaft. Die Philister kontrollierten offenbar damals diese Gegend, so wie die Bibel es beschreibt.

Die Männer von Jabesch in Gilead wagten in der Nacht den langen Weg, holten Saul und seine Söhne von der Mauer und begruben sie (1. Sam 31,11–13). Sie hatten nicht vergessen, dass Saul sie einst gerettet hatte (1. Sam 11). Dankbarkeit kann mutig machen.

Für dich

Wenn alles zusammenbricht, mach es wie David: Halte dich fest an dem HERRN, deinem Gott. Was beschäftigt dich gerade? Gib es ihm.

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BibeltextSchlachter 1951
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