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Der Weg › Teil 1 › Samuel und Saul

Schritt 15 von 19 · Samuel und Saul

David verschont Saul

1. Samuel 23–24

Ganze Bibel: Schritt 201 von 790

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Lies jetzt: 1. Samuel 23–24

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2 Erklärung

Gejagt, aber geführt

David rettet die Stadt Keila vor den Philistern. Doch die Bewohner würden ihn an Saul verraten. Durch Abjatar fragt David Gott und flieht rechtzeitig. Saul jagt ihn von Ort zu Ort, aber Gott gibt David nicht in seine Hand (1. Samuel 23,14).

Mitten in der Wüste kommt Jonatan heimlich zu ihm und „stärkte dessen Hand in Gott“. Er sagt: „Fürchte dich nicht; denn die Hand meines Vaters Saul wird dich nicht finden, sondern du wirst König werden über Israel“. Es ist ihr letztes Treffen.

In der Höhle

Saul geht allein in eine Höhle, ohne zu wissen, dass David und seine Männer darin sitzen. Die Männer sagen: Das ist der Tag, an dem Gott dir deinen Feind gibt! David schneidet nur heimlich einen Zipfel von Sauls Mantel ab, und selbst das tut ihm danach leid.

Er will seine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen. „Also hielt David seine Männer mit Worten zurück und ließ ihnen nicht zu, sich wider Saul zu erheben.“

Draussen ruft David Saul nach und zeigt ihm den Zipfel. Saul weint und sagt: „du hast heute bewiesen, daß du Gutes an mir getan hast“.

David wollte den Thron nicht mit eigener Hand nehmen. Er wartete, bis Gott ihn gab.

Wissenswert: Die Wüste Engedi

Saul sucht David „in der Wüste Engedi“ auf den Steinbockfelsen. Engedi liegt am Westufer des Toten Meeres, mitten in einer kargen, heissen Felswüste. Doch dort sprudelt eine Quelle, und ein stürzt über die Felsen in grüne Schluchten.

Die Felswände sind voller Höhlen. In einer davon versteckte sich David mit seinen Männern. Bis heute leben in Engedi Steinböcke, die geschickt über die Felsen klettern. Ein Psalm trägt die Überschrift: „Ein Psalm Davids, als er in der Wüste Juda war.“ Darin betet David: „es dürstet meine Seele nach dir, mein Fleisch schmachtet nach dir in einem dürren, müden Land, wo kein Wasser ist!“

Für dich

David hätte sich rächen können und tat es nicht. Wem gegenüber könntest du heute auf Rache verzichten und die Sache Gott überlassen ([Röm 12,19])?

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BibeltextSchlachter 1951
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