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Der Weg › Teil 2 › Salomo und der Tempel

Schritt 2 von 10 · Salomo und der Tempel

Gib mir ein verständiges Herz

1. Könige 3

Ganze Bibel: Schritt 257 von 789

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2 Erklärung

Ein kleiner Schatten

Gleich am Anfang steht ein Satz, der später wichtig wird: Salomo „verschwägerte sich Salomo mit dem Pharao“ und heiratete eine ägyptische Prinzessin. Gottes Gesetz hatte vor fremden Frauen gewarnt, die das Herz zu anderen Göttern ziehen (5. Mose 7,3–4).

Die Hoffnung, dass seine ägyptische Frau sich bekehren würde, war nur eine schwache Entschuldigung für die Sünde.

Und doch: „Salomo aber liebte den HERRN“.

Ellen G. White

The hope that his Egyptian wife might be converted was but a feeble excuse for the sin.
Prophets and Kings, S. 53

Zusammenfassung: Die Hoffnung, seine ägyptische Frau könnte bekehrt werden, war nur eine schwache Entschuldigung für die Sünde.

Bitte, was ich dir geben soll

In Gibeon erscheint Gott Salomo im Traum: „Bitte, was ich dir geben soll!“ Was würdest du bitten?

Salomo sagt: „ich aber ein junger Knabe bin, der weder ein noch auszugehen weiß“. „so wollest du deinem Knecht ein verständiges Herz geben, daß er dein Volk zu richten wisse und unterscheiden könne, was gut und böse ist“.

„Das gefiel dem HERRN wohl“. Gott gibt ihm Weisheit und dazu, was er nicht erbeten hatte: Reichtum und Ehre.

Salomo war nie so reich, so weise und so wahrhaft gross wie in dem Moment, als er bekannte: Ich bin ein kleines Kind. Wer Weisheit mehr wünscht als Reichtum, Macht oder Ruhm, wird nicht enttäuscht.

Ellen G. White

Solomon was never so rich or so wise or so truly great as when he confessed, “I am but a little child: I know not how to go out or come in.”
Prophets and Kings, S. 30

Zusammenfassung: Salomo war nie so reich oder so weise oder so wahrhaft gross, wie als er bekannte: „Ich bin ein kleines Kind; ich weiss nicht aus noch ein.“

Ellen G. White

When a burden bearer desires wisdom more than he desires wealth, power, or fame, he will not be disappointed.
Prophets and Kings, S. 31

Zusammenfassung: Wenn jemand, der Verantwortung trägt, Weisheit mehr begehrt als Reichtum, Macht oder Ruhm, wird er nicht enttäuscht werden.

Das salomonische Urteil

Zwei Frauen streiten um ein Baby. Salomo befiehlt: „Zerschneide das lebendige Kind in zwei Teile“. Die echte Mutter ruft sofort: Gebt es lieber der anderen! Daran erkennt Salomo sie: „Sie ist seine Mutter!“

Ganz Israel sieht, „daß die Weisheit Gottes in seinem Herzen war, um Recht zu schaffen“. Gottes Weisheit sieht in das Herz.

Diese Weisheit ist auch für dich zu haben: Wem es an Weisheit fehlt, der bitte Gott (Jak 1,5).

Für dich

Wenn Gott heute zu dir sagen würde: „Bitte, was ich dir geben soll“, was würdest du antworten?

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BibeltextSchlachter 1951
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