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Der Weg › Teil 1 › Die Psalmen: Lieder und Gebete

Schritt 15 von 27 · Die Psalmen: Lieder und Gebete

Bis ich in das Heiligtum ging

Psalm 73–77

Ganze Bibel: Schritt 243 von 790

Hintergrund

Das dritte Buch der Psalmen beginnt mit Liedern von Asaph. Er war einer der Musiker, die David für den Gottesdienst bestimmt hatte (1. Chronik 25,1).

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2 Erklärung

Warum geht es den Bösen gut?

Asaph gibt ehrlich zu: „Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen“. „Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich den Frieden der Gottlosen sah.“

Er grübelt und versteht es nicht, „bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte“. Im Heiligtum sieht er das Ganze: Gottes Gericht, das Ende des Bösen, und vor allem Gott selbst.

Am Schluss sagt er einen der schönsten Sätze der Bibel: „Wen habe ich im Himmel? Und dir ziehe ich gar nichts auf Erden vor!“ „so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil“.

Dein Weg ist heilig

In Psalm 77 kann Asaph nachts nicht schlafen. Er fragt: Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Dann erinnert er sich an Gottes Taten beim Auszug aus Ägypten und sagt: „O Gott, dein Weg ist heilig! Wer ist ein so großer Gott wie du?“

In der englischen Bibel, die Ellen G. White benutzte, heisst dieser Vers: «Dein Weg, o Gott, ist im Heiligtum.» Sie zitiert ihn und sagt: Obwohl Gott nicht in Tempeln wohnt, die von Händen gemacht sind, ehrt er doch die Versammlungen seines Volkes mit seiner Gegenwart. Das Heiligtum zeigt Gottes Weg der Erlösung.

Ellen G. White

Although God dwells not in temples made with hands, yet He honors with His presence the assemblies of His people.
Prophets and Kings, S. 50

Zusammenfassung: Obwohl Gott nicht in Tempeln wohnt, die mit Händen gemacht sind, ehrt er doch die Versammlungen seines Volkes mit seiner Gegenwart.

Für dich

Wenn du nicht verstehst, warum es so ungerecht zugeht: Mach es wie Asaph. Geh zu Gott und schau auf das Ende. Was gibt dir Halt?

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BibeltextSchlachter 1951
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