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Der Weg › Teil 1 › Die Psalmen: Lieder und Gebete

Schritt 21 von 27 · Die Psalmen: Lieder und Gebete

Setze dich zu meiner Rechten

Psalm 107–110

Ganze Bibel: Schritt 249 von 790

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So sollen sagen die Erlösten

Das fünfte Buch beginnt: „Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewig!“ „So sollen sagen die Erlösten des HERRN“.

Der Psalm erzählt von vier Gruppen in Not: Verirrte in der Wüste, Gefangene, Kranke, Seeleute im Sturm. Jedes Mal schreien sie zu Gott, und jedes Mal rettet er sie. „Er sandte sein Wort und machte sie gesund“.

Wenn Menschen hassen

Psalm 109 enthält harte Worte gegen Feinde. Wer das liest, ist vielleicht erschrocken: Darf man so beten?

Hier betet ein Mensch, dem tiefes Unrecht geschieht, und er sagt Gott offen, was er fühlt. Der Beter rächt sich nicht selbst, er übergibt alles Gott. Er sagt sogar: „Dafür, daß ich sie liebe, sind sie mir feind; ich aber bete.“ Jesus zeigt uns den nächsten Schritt: für die Feinde beten und sie segnen (Mt 5,44).

Priester wie Melchisedek

„Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße!“ Jesus fragte die Schriftgelehrten: Wenn David den Messias «Herr» nennt, wie kann er dann nur sein Sohn sein (Mt 22,41–45)? Der Messias ist mehr als ein Mensch.

Dann ein Schwur: „Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!“ Der Hebräerbrief erklärt: Jesus ist unser Hoherpriester im himmlischen Heiligtum, ewig, wie Melchisedek (Hebr 7,17; Hebr 8,1–2).

Für dich

Jesus sitzt zur Rechten Gottes und ist dein Priester. Was möchtest du heute vor ihn bringen?

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BibeltextSchlachter 1951
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