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Der Weg › Teil 4 › Pfingsten und die erste Gemeinde

Schritt 11 von 18 · Pfingsten und die erste Gemeinde

Das Evangelium in Samaria

Apostelgeschichte 8,4–25

Ganze Bibel: Schritt 623 von 790

Hintergrund

Juden und Samariter waren seit Jahrhunderten verfeindet. Du erinnerst dich an die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4,9): Juden hatten keinen Umgang mit Samaritern. Doch Jesus hatte gesagt, seine Jünger sollen Zeugen sein „in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria“.

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Lies jetzt: Apostelgeschichte 8,4–25

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2 Erklärung

Die Verfolgung trägt die Botschaft weiter

Die Feinde wollten die Gemeinde zerstören. Stattdessen geschieht das Gegenteil: „Die nun, welche sich zerstreut hatten, zogen umher und verkündigten das Wort des Evangeliums.“ Was wie eine Niederlage aussah, wurde zur Aussaat.

Philippus, einer der sieben Diakone, kommt in eine Stadt in Samaria. Er predigt Christus, Kranke werden geheilt, und „es herrschte große Freude in jener Stadt.“

Ellen G. White

Philip, one of the seven deacons, was among those driven from Jerusalem.
The Acts of the Apostles, S. 106

Zusammenfassung: Philippus, einer der sieben Diakone, war unter denen, die aus Jerusalem vertrieben wurden.

Ellen G. White

Philip’s work in Samaria was marked with great success, and, thus encouraged, he sent to Jerusalem for help.
The Acts of the Apostles, S. 107

Zusammenfassung: Das Wirken des Philippus in Samaria war sehr erfolgreich, und so ermutigt, bat er in Jerusalem um Hilfe.

Petrus und Johannes kommen

Die Apostel schicken Petrus und Johannes. Sie beten für die neuen Gläubigen, legen ihnen die Hände auf, und auch die Samariter empfangen den Heiligen Geist. Damit ist klar: Die Samariter gehören genauso zur Gemeinde wie die Juden.

Johannes war es, der einst Feuer vom Himmel auf ein samaritisches Dorf herabrufen wollte (Lk 9,54). Jetzt bittet er um den Heiligen Geist für die Samariter. Jesus hatte sein Herz verändert.

Simon will die Gabe kaufen

In der Stadt lebt ein Zauberer namens Simon, den die Leute sehr bewundern. Auch er lässt sich taufen. Doch als er sieht, wie die Menschen den Heiligen Geist empfangen, bietet er den Aposteln Geld an. Er möchte diese Macht auch haben.

Petrus antwortet scharf: „Dein Geld fahre samt dir ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können!“ „denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott!“ Doch er ruft ihn auch zur Umkehr auf.

Nach diesem Simon nannte man später das Kaufen von Kirchenämtern «Simonie». Gottes Gaben sind nicht käuflich. Er schenkt sie denen, die ihm ihr Herz geben.

Für dich

Auch was dir schwer erscheint, kann Gott zum Guten wenden. Und seine Gaben musst du nicht verdienen oder kaufen: Er schenkt sie dir.

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BibeltextSchlachter 1951
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