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Der Weg › Teil 1 › Opfer, Priester und Feste

Schritt 15 von 15 · Opfer, Priester und Feste

Gelübde und der Zehnte

3. Mose 27

Ganze Bibel: Schritt 123 von 792

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Lies jetzt: 3. Mose 27

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Ein Versprechen an Gott

Das Buch endet mit Regeln für Gelübde, also freiwillige Versprechen an Gott. Manchmal versprach jemand in grosser Not oder Dankbarkeit, Gott etwas zu geben: ein Tier, ein Feld, ein Haus oder sogar sich selbst für den Dienst am Heiligtum. Für solche Fälle bestimmte das Gesetz einen festen Wert in Silber, den man stattdessen bezahlen konnte.

Wer etwas versprochen hatte, sollte es halten. Gott nimmt unser Wort ernst. Der Prediger sagt später: „Es ist besser, du gelobest nichts, als daß du gelobest und es nicht haltest“.

Der Zehnte gehört dem HERRN

„Alle Zehnten des Landes, sowohl von der Saat des Landes als auch von den Früchten der Bäume, gehören dem HERRN und sollen dem HERRN heilig sein“.

Auch vom Vieh gehörte der Zehnte Gott: „von allem, was unter dem Hirtenstab hindurchgeht, soll jedes zehnte Stück dem HERRN heilig sein“. Der Hirte liess die Tiere einzeln unter seinem Stab durchgehen und zählte. Jedes zehnte gehörte Gott, ob es das schönste oder ein gewöhnliches war. So konnte niemand schummeln, indem er nur die schwächsten Tiere gab.

Der Zehnte begann nicht erst bei den Hebräern. Abraham gab Melchisedek den Zehnten (1. Mose 14,20), Jakob versprach ihn in Bethel (1. Mose 28,22). Er soll uns eine grosse Wahrheit einprägen: Gott ist die Quelle jedes Segens.

Durch den Propheten Maleachi sagt Gott später sogar: „prüfet mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun“.

Ellen G. White

But the tithing system did not originate with the Hebrews.
Patriarchs and Prophets, S. 525

Zusammenfassung: Aber die Ordnung des Zehnten entstand nicht erst bei den Hebräern.

Ellen G. White

The system of tithes and offerings was intended to impress the minds of men with a great truth
Patriarchs and Prophets, S. 525

Zusammenfassung: Die Ordnung der Zehnten und Gaben sollte den Menschen eine grosse Wahrheit einprägen: dass Gott die Quelle jedes Segens ist.

Für dich

Der Zehnte erinnert daran, dass alles von Gott kommt. Wie zeigst du Gott deinen Dank für das, was er dir gibt?

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BibeltextSchlachter 1951
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