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Der Weg › Teil 3 › Unterwegs nach Jerusalem

Schritt 32 von 32 · Unterwegs nach Jerusalem

Er weinte über die Stadt

Lukas 19,28–48

Ganze Bibel: Schritt 561 von 792

Hintergrund

Jetzt ist Jesus am Ziel seiner Reise. Von Jericho steigt er hinauf nach Jerusalem. Es ist kurz vor dem Passahfest, die Stadt ist voller Pilger. Die Woche, die jetzt beginnt, ist die wichtigste in der Geschichte der Welt.

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Lies jetzt: Lukas 19,28–48

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Auf einem Esel

Jesus schickt zwei Jünger in ein Dorf, um ein Füllen zu holen, „auf dem noch nie ein Mensch gesessen ist“. Wenn jemand fragt, sollen sie sagen: „Der Herr bedarf seiner!“

Fünfhundert Jahre vorher hatte der Prophet Sacharja geschrieben: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitet auf einem Esel“. Ein König auf einem Kriegspferd kommt, um zu erobern. Ein König auf einem Esel kommt in Frieden. Zum ersten Mal lässt Jesus sich öffentlich als König feiern.

Ellen G. White

Five hundred years before the birth of Christ, the prophet Zechariah thus foretold the coming of the King to Israel.
The Desire of Ages, S. 569

Zusammenfassung: Fünfhundert Jahre vor der Geburt Christi sagte der Prophet Sacharja so das Kommen des Königs nach Israel voraus.

Die Steine werden schreien

Die Jünger breiten ihre Mäntel auf dem Weg aus. Am Abhang des beginnt die ganze Menge laut Gott zu loben: „Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!“

Pharisäer verlangen, Jesus solle seine Jünger zum Schweigen bringen. Er antwortet: „Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien!“

Ellen G. White

The dumb whose tongues He had loosed shouted the loudest hosannas.
The Desire of Ages, S. 572

Zusammenfassung: Die Stummen, deren Zunge er gelöst hatte, riefen das Hosianna am lautesten.

Wenn du doch erkannt hättest

Dann kommt Jesus über die Kuppe des Ölbergs, und vor ihm liegt die ganze Stadt mit dem goldenen Tempel. Mitten im Jubel „weinte er über sie“: „Wenn doch auch du erkannt hättest an diesem deinem Tage, was zu deinem Frieden dient!“

Jesus sieht voraus, was kommen wird: Feinde werden die Stadt belagern und „in dir keinen Stein auf dem andern lassen“. Genau so geschah es im Jahr 70 nach Christus. Die Römer belagerten Jerusalem, eroberten es und zerstörten den Tempel vollständig. Die Stadt hatte „die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt“, die Zeit, in der Gott selbst sie besuchte.

Ein Bethaus

Im Tempel treibt Jesus die Händler hinaus, wie schon drei Jahre zuvor: Gottes Haus soll ein Bethaus sein. „Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!“ Dann lehrt er jeden Tag im Tempel. Die Führer wollen ihn töten, aber sie wissen nicht wie, „denn das ganze Volk hing an ihm und hörte auf ihn“.

Was in dieser letzten Woche geschah, liest du in der nächsten Etappe.

Für dich

Jesus weinte über eine Stadt, die ihn ablehnte. So sehr liebt er die Menschen. Erkenne du heute, was zu deinem Frieden dient.

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BibeltextSchlachter 1951
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