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Der Weg › Teil 3 › Unterwegs nach Jerusalem

Schritt 8 von 32 · Unterwegs nach Jerusalem

Weh euch, ihr Pharisäer

Lukas 11,14–54

Ganze Bibel: Schritt 537 von 790

Hintergrund

Lukas erzählt hier noch einmal den Vorwurf, Jesus treibe Dämonen mit Satans Hilfe aus, und das Zeichen des Jona. Beides kennst du schon von Matthäus. Dann folgt eine Einladung zum Essen bei einem Pharisäer, die anders endet als erwartet.

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Lies jetzt: Lukas 11,14–54

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2 Erklärung

Der Finger Gottes

Jesus sagt: „Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!“ Der «Finger Gottes» erinnerte jeden an Ägypten. Als Moses Stab die Mücken hervorbrachte, mussten die Zauberer des Pharao zugeben: „Das ist Gottes Finger!“

Eine Frau ruft begeistert: Selig ist deine Mutter! Jesus antwortet: „Ja vielmehr, selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren!“

Aussen sauber, innen voll Raub

Beim Essen wundert sich der Pharisäer, dass Jesus sich vorher nicht nach den Regeln der Überlieferung wäscht. Jesus sagt: „ihr reinigt die Außenseite des Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit“.

Die Pharisäer gaben sogar von den kleinsten Gewürzkräutern im Garten den Zehnten, „die Münze und die Raute“. Doch „das Recht und die Liebe Gottes“ liessen sie beiseite. Jesus verurteilt den Zehnten nicht: „Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen.“ Aber das Wichtigste ist die Liebe.

Wie verborgene Gräber

Wer ein Grab berührte, wurde nach dem Gesetz unrein. Darum strich man Gräber weiss an, damit niemand versehentlich darauf trat. Jesus sagt: „ihr wie die verborgenen Gräber seid, über welche die Leute dahingehen, ohne es zu wissen“. Wer den Pharisäern folgte, wurde unrein, ohne es zu merken.

Nach diesem Essen begannen die Schriftgelehrten und Pharisäer, Jesus auf Schritt und Tritt zu belauern, „um etwas aus seinem Munde zu erhaschen“.

Für dich

Gott schaut nicht auf die saubere Aussenseite, sondern auf das Herz. Bitte ihn, dich von innen her rein zu machen.

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BibeltextSchlachter 1951
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