BibelverstehenGebet

Der Weg › Teil 3 › Die letzte Woche

Schritt 18 von 18 · Die letzte Woche

Das habt ihr mir getan

Matthäus 25,31–46

Ganze Bibel: Schritt 579 von 790

Hintergrund

Das dritte Bild ist kein Gleichnis mehr, sondern eine Beschreibung des Weltgerichts, wenn Jesus in seiner Herrlichkeit kommt. Es sind die letzten Worte seiner Rede auf dem Ölberg.

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Lies jetzt: Matthäus 25,31–46

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Schafe und Böcke

Alle Völker werden vor ihm versammelt, und er scheidet sie, „wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet“. In Israel weideten Schafe und Ziegen tagsüber zusammen. Am Abend trennte der Hirt sie, denn Ziegen brauchten in der Nacht mehr Wärme.

Dann sagt der König zu denen rechts: „Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!“

Wann haben wir dich gesehen?

„Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt“. Die Gerechten sind überrascht. Wann haben wir dich je gesehen?

Der König antwortet: „insofern ihr es getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, habt ihr es mir getan!“ Jesus identifiziert sich mit jedem Menschen in Not. Wer einem Hungrigen zu essen gibt, gibt Jesus zu essen.

Die Gerechten wurden nicht gerettet, weil sie Gutes taten. Sie taten Gutes, weil die Liebe Jesu in ihnen lebte. Sie dachten nicht einmal daran, dass es zählen könnte.

Ellen G. White

To their perplexed inquiries He answers, “Inasmuch as ye have done it unto one of the least of these My brethren, ye have done it unto Me.”
The Desire of Ages, S. 637

Zusammenfassung: Auf ihre verwunderten Fragen antwortet er: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Ellen G. White

Those whom Christ commends in the judgment may have known little of theology, but they have cherished His principles.
The Desire of Ages, S. 638

Zusammenfassung: Die, welche Christus im Gericht lobt, wussten vielleicht wenig von Theologie, aber sie hielten seine Grundsätze hoch.

Ewiges Leben oder ewige Strafe

Am Ende steht eine ernste Scheidung: „Und sie werden in die ewige Pein gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ Das Feuer, sagt Jesus, ist „bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln“, nicht für die Menschen. Gott will niemanden verloren sehen.

Viele verstehen das «ewige» der Strafe als ewig in ihrer Folge, wie bei Sodom, das unter einem «ewigen Feuer» verbrannte und doch heute nicht mehr brennt (Jud 1,7). Das Leben der Gerechten dauert ewig. Die Strafe der Verlorenen endet im ewigen Tod, aus dem es keine Rückkehr gibt.

Für dich

Wo begegnet dir Jesus heute, vielleicht in einem Hungrigen, einem Einsamen, einem Kranken? Was du ihm tust, tust du Jesus.

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BibeltextSchlachter 1951
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