2 Erklärung
Der verborgene Schmuck
Petrus spricht zu Ehefrauen, deren Männer nicht glauben. Ihre Männer können „durch der Frauen Wandel ohne Wort gewonnen werden“. Der schönste Schmuck ist „der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott wertvoll ist.“
Und die Männer sollen ihre Frauen ehren, „als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind“. Vor Gott sind beide gleich wertvoll.
Rechenschaft über die Hoffnung
„Vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet“.
„sondern heiliget den Herrn Christus in euren Herzen!“ „und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,“ „aber mit Sanftmut und Furcht“. Christen sollen erklären können, warum sie hoffen, freundlich und ohne Streit.
Die Geister im Gefängnis
Ein schwieriger Abschnitt. Von Christus heisst es: „in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis predigte,“ „die einst nicht gehorchten, als Gottes Langmut zuwartete in den Tagen Noahs“.
Wer das liest, fragt sich vielleicht, ob Jesus nach seinem Tod ins Totenreich ging. Petrus sagt aber, wann diese Menschen ungehorsam waren: in den Tagen Noahs. Damals predigte Noah 120 Jahre lang. Viele verstehen darum: Christus redete durch seinen Geist durch Noah zu den Menschen jener Zeit, die in der Sünde gefangen waren (2. Petr 2,5). Die Bibel sagt an anderer Stelle klar, dass die Toten nichts wissen (Pred 9,5).
Für dich
Wenn dich jemand fragt, warum du an Gott glaubst: Du darfst ganz einfach erzählen, was er dir bedeutet. Freundlich und ehrlich.