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Der Weg › Teil 1 › Josua und das verheissene Land

Schritt 2 von 13 · Josua und das verheissene Land

Rahab und das rote Seil

Josua 2

Ganze Bibel: Schritt 160 von 792

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2 Erklärung

Eine Frau, die glaubte

Zwei Kundschafter gehen nach Jericho und finden Unterschlupf bei Rahab, einer Prostituierten. Sie versteckt die Männer und sagt: „Ich weiß, daß euch der HERR das Land geben wird“.

Woher wusste sie das? „Denn wir haben gehört, wie der HERR das Wasser des Schilfmeers vor euch ausgetrocknet hat“. Vierzig Jahre lang hatten die Menschen in Jericho davon gehört. Rahab zog daraus den richtigen Schluss: „denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden“.

Viele in Jericho teilten Rahabs Überzeugung, aber sie weigerten sich, danach zu handeln. Rahab handelte.

Ellen G. White

there were many who shared Rahab’s conviction, though they refused to obey it
Patriarchs and Prophets, S. 492

Zusammenfassung: Es gab viele, die Rahabs Überzeugung teilten, sich aber weigerten, ihr zu folgen.

Durfte Rahab lügen?

Wer das liest, fragt sich vielleicht: Rahab hat die Wachen belogen (Josua 2,4–5). Lobt die Bibel hier eine Lüge?

Nein. Die Bibel lobt Rahab nicht für die Lüge, sondern für ihren Glauben: „Durch Glauben kam Rahab, die Dirne, nicht mit den Ungehorsamen um, weil sie die Kundschafter mit Frieden aufgenommen hatte“. Sie war eine Frau aus einem heidnischen Volk, die gerade erst anfing, den wahren Gott kennenzulernen. Gott nahm sie mit ihrem Glauben an, so wie sie war, und führte sie weiter.

Ein rotes Seil im Fenster

Die Kundschafter versprechen: Wer in deinem Haus ist, wird gerettet, wenn du „dieses karmesinrote Seil“ ins Fenster bindest. Das erinnert an das Blut an den Türpfosten beim Passah. Wer unter dem Zeichen war, wurde gerettet.

Und das Schönste: Rahab, die Fremde und Prostituierte, wird eine Vorfahrin von König David und von Jesus: „Salmon zeugte den Boas mit der Rahab“.

Für dich

Rahab hatte keine gute Vergangenheit, aber Gott gab ihr eine grosse Zukunft. Glaubst du, dass Gott auch aus deiner Geschichte etwas Gutes machen kann?

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BibeltextSchlachter 1951
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