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Der Weg › Teil 2 › Jeremia und der Fall Jerusalems

Schritt 10 von 23 · Jeremia und der Fall Jerusalems

Gedanken des Friedens

Jeremia 26–29

Ganze Bibel: Schritt 365 von 792

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2 Erklärung

Du musst sterben!

Nach seiner Tempelrede packen die Priester und Propheten Jeremia: „Du mußt des Todes sterben!“ Jeremia bleibt fest: „Und nun bessert eure Wege und eure Taten“.

Die Fürsten verteidigen ihn: „Dieser Mann ist nicht des Todes schuldig“. Die Ältesten erinnern an Micha, auf den Hiskia gehört hatte. Und „die Hand Achikams, des Sohnes Saphans, mit Jeremia“. Ellen G. White schreibt: So erweckte Gott Verteidiger für seinen Diener.

Ein hölzernes und ein eisernes Joch

Gott lässt Jeremia ein Joch tragen (Jer 27,2): Unterwerft euch Babel, dann bleibt ihr im Land. Der Prophet Hananja zerbricht das Joch und verkündet: „Also will ich das Joch des babylonischen Königs Nebukadnezar innert zwei Jahren vom Halse aller Völker nehmen und zerbrechen!“

Jeremia antwortet: „der HERR hat dich nicht gesandt, sondern du hast dieses Volk dazu gebracht, daß es sich auf Lügen verläßt“. „Also starb der Prophet Hananja in demselben Jahr, im siebenten Monat.“ Ein wahrer Prophet erkennt man daran, dass sein Wort eintrifft (5. Mose 18,22).

Ein Brief nach Babylon

Jeremia schreibt den Verschleppten in Babylon einen Brief. Sie sollen nicht auf eine schnelle Rückkehr hoffen, sondern: „Bauet Häuser und wohnet darin, pflanzet Gärten und esset ihre Früchte“. „Suchet auch den Frieden der Stadt, dahin ich euch habe gefangen führen lassen“.

Ellen G. White staunt: Mit welch zärtlichem Mitgefühl teilte Gott seinem gefangenen Volk seine Pläne mit!

Dann einer der bekanntesten Verse der Bibel: „Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“ „ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet“.

Beachte: Dieser Vers wurde Menschen gesagt, die gerade alles verloren hatten und siebzig Jahre warten mussten. Gottes Hoffnung gilt gerade im Exil.

Ellen G. White

With what tender compassion did God inform His captive people of His plans for Israel!
Prophets and Kings, S. 441

Zusammenfassung: Mit welch zärtlichem Mitgefühl teilte Gott seinem gefangenen Volk seine Pläne für Israel mit!

Für dich

Du bist vielleicht gerade in einer Art „Exil“. Gott hat Gedanken des Friedens über dich. Wie kannst du dort, wo du bist, „Häuser bauen und Gärten pflanzen“?

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BibeltextSchlachter 1951
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