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Der Weg › Teil 2 › Die Heimkehr und der neue Tempel

Schritt 11 von 13 · Die Heimkehr und der neue Tempel

Der Tempel wird fertig

Esra 5–6

Ganze Bibel: Schritt 419 von 792

Hintergrund

Jetzt kehren wir ins Buch Esra zurück. Es erzählt, was geschah, nachdem Haggai und Sacharja gepredigt hatten.

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Lies jetzt: Esra 5–6

Lies zuerst den Bibeltext. Die Erklärung steht gleich danebendarunter.

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2 Erklärung

Die Propheten helfen mit

„Da machten sich auf Serubbabel, der Sohn Sealtiels, und Jesua, der Sohn Jozadaks, und fingen an, das Haus Gottes zu Jerusalem zu bauen, und mit ihnen die Propheten Gottes, die sie stärkten.“

Wieder kommen Beamte und fragen: Wer hat euch das erlaubt? Sie schreiben an König Darius. Und Darius lässt in den Archiven suchen und findet den Erlass des Kyrus (Esra 6,1–5). Nicht nur darf weitergebaut werden: Der König bezahlt sogar die Kosten aus der Steuerkasse (Esra 6,8). Was als Angriff gedacht war, wurde zur Hilfe.

Einweihung mit Freuden

„Also bauten sie und vollendeten es nach dem Befehl des Gottes Israels und nach dem Befehl des Kores und Darius und Artasastas, der Könige von Persien.“ „Sie vollendeten aber das Haus am dritten Tage des Monats Adar, das war im sechsten Jahre der Regierung des Königs Darius.“ Das war im Frühling 515 vor Christus, etwa 70 Jahre nach der Zerstörung des ersten Tempels.

Sie feiern die Einweihung „mit Freuden“ und halten das Passa, „denn der HERR hatte sie fröhlich gemacht“.

Ellen G. White bemerkt: Bei dieser Einweihung gab es kein sichtbares Wunder, keine Wolke, kein Feuer vom Himmel wie bei Salomo. Und doch war Gott bei ihnen. Und in diesen Tempel sollte Jesus selbst kommen.

Wissenswert: Ein Archiv in Ekbatana

Als die Juden behaupten, Kyrus habe den Tempelbau erlaubt, lässt König Darius in den Archiven suchen. „Da fand man zu Achmeta, im Schloß, das in der Provinz Medien liegt, eine Rolle“. Achmeta ist Ekbatana, die Sommerhauptstadt der Perser im Gebirge.

Die Perser waren berühmt für ihre Verwaltung. Darius liess seine Taten sogar in eine bei Behistun meisseln, in drei Sprachen. Und an ihre Beamten schrieben die Perser in Aramäisch, der Sprache, in der auch diese Briefe im Buch Esra stehen (Esra 4,8).

Für dich

Gott verwandelte den Brief der Gegner in eine Hilfe. Gibt es eine Schwierigkeit, von der du hoffst, dass Gott sie zum Guten wendet?

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BibeltextSchlachter 1951
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