2 Erklärung
Eine Bitte aus Liebe
Paulus könnte befehlen. Doch er schreibt: „so will ich doch, um der Liebe willen, eher ermahnen“. Er schreibt: „Ich ermahne dich betreffs meines Sohnes, den ich in meinen Banden gezeugt habe, Onesimus“.
Der Name Onesimus heisst «der Nützliche». Paulus spielt damit: „der dir ehemals unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist.“
Ellen G. White
It was a severe test for this servant thus to deliver himself up to the master he had wronged; but he had been truly converted, and he did not turn aside from his duty.Zusammenfassung: Es war eine schwere Prüfung für diesen Diener, sich dem Herrn auszuliefern, dem er Unrecht getan hatte; doch er war wirklich bekehrt und wich seiner Pflicht nicht aus.
Nicht mehr als Sklaven
Philemon soll ihn aufnehmen, „nicht mehr als einen Sklaven, sondern, was besser ist als ein Sklave, als einen geliebten Bruder“.
Paulus schafft die Sklaverei nicht mit einem Federstrich ab. Doch er legt eine Wahrheit hinein, die sie von innen her zerbricht: Herr und Sklave sind Brüder in Christus.
Rechne es mir an
„Wenn du mich nun für einen Freund hältst, so nimm ihn auf, wie mich selbst.“ „Wenn er dir aber Schaden zugefügt hat oder etwas schuldig ist, so rechne das mir an.“
Hier wird das ganze Evangelium sichtbar. So wie Paulus für Onesimus eintritt und seine Schuld übernimmt, tritt Jesus für uns beim Vater ein. Er sagt: Nimm ihn auf wie mich. Was er schuldet, rechne mir an.
Ellen G. White
Paul voluntarily proposed to assume the debt of Onesimus in order that the guilty one might be spared the disgrace of punishment, and might again enjoy the privileges he had forfeited.Zusammenfassung: Paulus bot freiwillig an, die Schuld des Onesimus zu übernehmen, damit dem Schuldigen die Schande der Strafe erspart bliebe und er die verlorenen Rechte wieder geniessen könnte.
Für dich
Jesus sagt zum Vater über dich: Nimm ihn auf wie mich. Was er schuldig ist, rechne mir an. So kostbar bist du ihm.