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Der Weg › Teil 4 › Paulus als Gefangener

Schritt 3 von 21 · Paulus als Gefangener

Eine gelegene Zeit

Apostelgeschichte 24,1–27

Ganze Bibel: Schritt 707 von 790

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Lies jetzt: Apostelgeschichte 24,1–27

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2 Erklärung

Vor Felix

Der Hohepriester kommt mit einem Redner namens Tertullus. Der schmeichelt Felix und klagt Paulus an, er sei „eine Pest“ und ein Unruhestifter. Paulus antwortet ruhig. Er bekennt, dass er Gott dient „nach dem Wege, welchen sie eine Sekte nennen“, und dass er alles glaubt, „was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht“.

Seine Hoffnung: „daß es eine Auferstehung der Toten, sowohl der Gerechten als der Ungerechten, geben wird.“

Felix erschrickt

Einige Tage später lässt Felix Paulus mit seiner Frau Drusilla zu sich kommen. Paulus redet „von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und dem zukünftigen Gericht“. Gerade diese Themen treffen Felix, denn er hatte Drusilla ihrem ersten Mann ausgespannt.

„wurde dem Felix bange, und er antwortete: Für diesmal gehe hin; wenn ich aber gelegene Zeit bekomme, will ich dich wieder rufen lassen!“ Diese gelegene Zeit kam nie. Felix hoffte auf Bestechungsgeld und liess Paulus zwei Jahre gefangen.

Ellen G. White

Felix trembled, but he did not repent.
The Acts of the Apostles, S. 426

Zusammenfassung: Felix zitterte, aber er kehrte nicht um.

Wissenswert: Felix

Felix war Statthalter von Judäa etwa von 52 bis 59 n. Chr. Er war ein freigelassener Sklave, der durch seinen einflussreichen Bruder am Kaiserhof aufgestiegen war. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus schreibt über ihn, er habe die Macht eines Königs mit der Gesinnung eines Sklaven ausgeübt. Drusilla war eine Tochter jenes Herodes, der Jakobus töten liess.

Für dich

Wenn Gott heute zu deinem Herzen spricht, warte nicht auf eine gelegenere Zeit. Heute ist der Tag.

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BibeltextSchlachter 1951
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