2 Erklärung
Die Hand der Gemeinschaft
Paulus erzählt von einem Besuch in Jerusalem. Er nahm Titus mit, einen Griechen, und niemand zwang ihn, sich beschneiden zu lassen. Die Leiter der Gemeinde, „Jakobus und Kephas und Johannes“, gaben Paulus und Barnabas „die Hand der Gemeinschaft“. Kephas ist der aramäische Name für Petrus.
Von der grossen Versammlung in Jerusalem, auf der die Apostel diese Frage gemeinsam klärten, erzählt die Apostelgeschichte in der nächsten Etappe.
Paulus widersteht Petrus
In Antiochia ass Petrus mit den Gläubigen aus den Heiden. Doch als Leute aus Jerusalem kamen, zog er sich zurück, „weil er die aus der Beschneidung fürchtete“. Sogar Barnabas machte mit.
Paulus stellt Petrus vor allen zur Rede. Nicht aus Stolz, sondern weil es um die Wahrheit des Evangeliums ging. Auch ein grosser Apostel wie Petrus konnte irren. Und Petrus nahm die Zurechtweisung an.
Ellen G. White
Peter saw the error into which he had fallen, and immediately set about repairing the evil that had been wrought, so far as was in his power.Zusammenfassung: Petrus erkannte seinen Fehler und machte sich sofort daran, den Schaden, so weit er konnte, wiedergutzumachen.
Nicht mehr ich
Dann kommt Paulus zum Kern: Der Mensch wird „nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt“, „sondern durch den Glauben an Jesus Christus“.
Und er beschreibt, wie das in seinem eigenen Leben aussieht: „Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“
Christ sein heisst nicht, eine Liste von Regeln abzuarbeiten. Es heisst, dass Jesus selbst in einem Menschen lebt und ihn verändert. Und Paulus sagt ganz persönlich: Jesus ist es, „der mich geliebt“ hat.
Für dich
Jesus hat dich geliebt und sich für dich hingegeben. Du darfst das genauso persönlich nehmen wie Paulus.