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Der Weg › Teil 4 › Die dritte Missionsreise

Schritt 40 von 45 · Die dritte Missionsreise

Die Schwachen und die Starken

Römer 14,1–15,13

Ganze Bibel: Schritt 699 von 792

Hintergrund

In der Gemeinde in Rom lebten Christen jüdischer und heidnischer Herkunft zusammen. Es gab Streit über Fragen, die nicht zum Kern des Glaubens gehörten: Darf man Fleisch essen, das vielleicht Götzen geopfert wurde? Muss man an bestimmten Tagen fasten oder Feste halten?

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Lies jetzt: Römer 14,1–15,13

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2 Erklärung

Nicht richten

„Des Schwachen im Glauben nehmet euch an, doch nicht um über Meinungen zu streiten.“ Manche essen aus Vorsicht nur Gemüse. „Wer ißt, verachte den nicht, der nicht ißt; und wer nicht ißt, richte den nicht, der ißt“.

„Dieser achtet einen Tag höher als den andern, jener hält alle Tage gleich“. Wer das liest, fragt sich vielleicht, ob damit auch der Sabbat gemeint ist. Paulus spricht von Fragen, in denen jeder „seiner Meinung gewiß“ sein darf, etwa Fasttage oder jüdische Festtage. Den Sabbat hatte Gott schon bei der Schöpfung gesegnet und in die Zehn Gebote geschrieben. Viele verstehen darum: Er gehört nicht zu diesen offenen Fragen.

Das Reich Gottes

„Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist“. Wer Recht hat, soll trotzdem Rücksicht nehmen. „Zerstöre nicht wegen einer Speise Gottes Werk!“

Nehmt einander an

„Darum nehmet euch einer des andern an, gleichwie auch Christus sich euer angenommen hat, zu Gottes Ehre!“

Und Paulus segnet sie mit einem schönen Wunsch: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, daß ihr überströmet an Hoffnung, in der Kraft des heiligen Geistes!“

Für dich

Christus hat dich angenommen, wie du bist. So darfst auch du andere annehmen, auch wenn sie in manchen Dingen anders denken.

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BibeltextSchlachter 1951
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