2 Erklärung
Das Zelt und das Haus
Paulus, der Zeltmacher, vergleicht unseren Körper mit einem Zelt. Es ist vergänglich. Doch wir haben „einen Bau von Gott“, „ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist, im Himmel.“
Er sehnt sich nicht danach, körperlos zu sein: „weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde vom Leben.“ Viele verstehen darum: Paulus denkt an den neuen Körper der Auferstehung, von dem er im ersten Brief geschrieben hat (1. Kor 15,53).
„Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden“.
Alles ist neu geworden
„Denn die Liebe Christi hält uns zusammen“. Weil Jesus für alle gestorben ist, leben die Gläubigen nicht mehr für sich selbst.
„Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!“ Gott flickt nicht nur am alten Leben herum. Er schafft etwas Neues.
Lasst euch versöhnen
„weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht zurechnete“. Nicht Gott musste mit uns versöhnt werden, sondern wir mit ihm. Er kam uns entgegen.
„so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott!“
Und dann der grosse Tausch: „Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“ Jesus nahm unsere Sünde, wir bekommen seine Gerechtigkeit.
Für dich
Gott bittet dich: Lass dich versöhnen. Er hat alles getan, was nötig war. Du darfst es einfach annehmen.