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Der Weg › Teil 4 › Die dritte Missionsreise

Schritt 14 von 45 · Die dritte Missionsreise

Alles zur Erbauung

1. Korinther 14,1–40

Ganze Bibel: Schritt 673 von 792

Hintergrund

In Korinth gab es Unordnung im Gottesdienst. Manche redeten gleichzeitig, andere in Sprachen, die niemand verstand. Die Gabe der «Zungen», von der Paulus spricht, war an Pfingsten die Fähigkeit, in fremden Sprachen zu reden, die die Zuhörer verstanden (Apg 2,8).

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Verständlich reden

Paulus vergleicht es mit einer Trompete: „Ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten?“ Was niemand versteht, hilft niemandem.

„Aber in der Gemeinde will ich lieber fünf Worte mit meinem Verstande reden, damit ich auch andere unterrichte, als zehntausend Worte in Zungen.“ Wichtiger ist die Weissagung, also die verständliche Botschaft von Gott, die „zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost“ dient.

Ein Gott des Friedens

„Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.“ Es sollen nicht alle durcheinander reden, sondern einer nach dem anderen.

Wer das liest, fragt sich vielleicht, warum Paulus sagt, die Frauen sollten in der Gemeinde schweigen. In Kapitel 11 hat er vorausgesetzt, dass Frauen beten und weissagen. Hier geht es um Unruhe im Gottesdienst: „Wollen sie aber etwas lernen, so mögen sie daheim ihre Männer fragen“. Viele verstehen darum: Paulus wendet sich gegen störende Zwischenfragen und Gespräche während des Gottesdienstes in Korinth, nicht gegen den Dienst von Frauen überhaupt.

Sein Schlusswort: „alles aber geschehe mit Anstand und in Ordnung!“

Für dich

Gottesdienst soll alle aufbauen. Was du sagst und tust, darf anderen helfen, Gott besser zu verstehen.

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