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Der Weg › Teil 1 › Der Abschied des Mose

Schritt 12 von 15 · Der Abschied des Mose

Segen und Fluch

5. Mose 27–28

Ganze Bibel: Schritt 155 von 789

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Lies jetzt: 5. Mose 27–28

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Segen vom einen Berg, Fluch vom anderen

Mose gibt eine besondere Anweisung für die Zeit nach dem Jordan. Auf dem Berg Ebal sollen sie grosse Steine aufstellen, sie „mit Kalk tünchen“ und alle Worte des Gesetzes darauf schreiben. Dazu sollen sie dort einen Altar bauen.

Dann sollen sich die Stämme aufteilen: sechs auf dem , um zu segnen, und sechs auf dem Berg Ebal gegenüber, um zu fluchen (5. Mose 27,12–13). Zwischen den beiden Bergen liegt ein Tal, in dem die Stadt Sichem lag. Die Leviten in der Mitte rufen die Gebote aus, und das ganze Volk antwortet mit «Amen». Josua hat das später genau so gemacht (Jos 8,30–35).

Der Segen

Mose beschreibt, wie reich Gott sein Volk segnen will, wenn es ihm treu bleibt: „Gesegnet wirst du sein in der Stadt und gesegnet auf dem Lande“. „Gesegnet wirst du sein, wenn du eingehst, und gesegnet, wenn du ausgehst“.

Die Warnung, die eintraf

Dann folgen lange Warnungen. Mose sagt voraus: Ein Volk aus der Ferne wird kommen, „das wie ein Adler daherfliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehen kannst“. Es wird die Städte belagern, und es wird eine so grosse Hungersnot geben, dass Menschen ihre eigenen Kinder essen (5. Mose 28,53). Und: „Denn der HERR wird dich unter alle Völker zerstreuen“.

Durch den Geist der Weissagung sah Mose weit in die Zukunft, bis zum Untergang Israels als Volk und zur Zerstörung Jerusalems durch die Römer.

Ellen G. White

By the Spirit of Inspiration, looking far down the ages, Moses pictured the terrible scenes of Israel’s final overthrow as a nation, and the destruction of Jerusalem by the armies of Rome
Patriarchs and Prophets, S. 467

Zusammenfassung: Durch den Geist der Inspiration blickte Mose weit in die Zukunft und beschrieb die schrecklichen Szenen vom endgültigen Untergang Israels als Volk und der Zerstörung Jerusalems durch die römischen Heere.

Wissenswert: Erfüllte Prophetie

Der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus war im Jahr 70 nach Christus Augenzeuge der Belagerung Jerusalems durch die Römer. Er berichtet von einer furchtbaren Hungersnot in der Stadt und sogar von einer Mutter, die ihr eigenes Kind ass. Das Feldzeichen der römischen Legionen war ein Adler.

Danach wurde das jüdische Volk tatsächlich über die ganze Welt zerstreut und lebte fast zweitausend Jahre ohne eigenes Land. Was Mose rund 1400 Jahre vorher sagte, hat sich erschütternd genau erfüllt.

Ein Fluch, den Jesus trug

Am Ende von Kapitel 27 steht: „Verflucht sei, wer die Worte dieses Gesetzes nicht ausführt“. Niemand von uns hat das ganze Gesetz gehalten. Aber Paulus schreibt: „Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns wurde“.

Für dich

Jesus hat den Fluch getragen, damit du den Segen bekommst. Was bedeutet dir das heute?

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BibeltextSchlachter 1951
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