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Der Weg › Teil 1 › Der Abschied des Mose

Schritt 10 von 15 · Der Abschied des Mose

Recht, Zeugen und Krieg

5. Mose 19–21

Ganze Bibel: Schritt 153 von 790

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Lies jetzt: 5. Mose 19–21

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2 Erklärung

Zwei oder drei Zeugen

Freistädte schützen den, der jemanden aus Versehen getötet hat (5. Mose 19,1–10). Und kein Mensch darf auf das Wort eines einzigen Zeugen hin verurteilt werden: „auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen soll jede Sache beruhen“. Dieser Grundsatz gilt in vielen Rechtssystemen bis heute.

Regeln für den Krieg

Vor einer Belagerung soll Israel „ihr Frieden anbieten“. Wer frisch verheiratet ist, ein Haus gebaut hat oder sich fürchtet, darf nach Hause gehen (5. Mose 20,5–8). Sogar die Fruchtbäume einer belagerten Stadt dürfen nicht gefällt werden (5. Mose 20,19).

Der Bann über Kanaan

Wer das liest, erschrickt vielleicht: Bei den Städten Kanaans sollen sie „nichts leben lassen, was Odem hat“. Wie passt das zu einem liebenden Gott?

Die Bibel nennt den Grund: „daß sie euch nicht lehren alle ihre Greuel zu verüben, die sie mit ihren Göttern getan“. Dazu gehörten Kinderopfer (5. Mose 18,10). Gott hatte diesen Völkern über vierhundert Jahre Zeit gegeben (1. Mose 15,16). Es war ein Gericht über eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Land, wie die Sintflut. Wer umkehrte, wie Rahab in Jericho, wurde gerettet (Jos 6,25).

Auch mit dieser Erklärung bleiben diese Stellen schwer. Sie sind kein Auftrag für heute. Jesus hat den Weg der Gewalt für sein Reich ausgeschlossen (Joh 18,36).

Für dich

Gott wollte, dass sogar im Krieg Frieden zuerst angeboten wird. Wo könntest du in einem Konflikt zuerst Frieden anbieten?

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BibeltextSchlachter 1951
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