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Der Weg › Teil 1 › Abraham, der Freund Gottes

Schritt 4 von 17 · Abraham, der Freund Gottes

Abram befreit Lot, Melchisedek segnet ihn

1. Mose 14

Ganze Bibel: Schritt 23 von 792

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2 Erklärung

Krieg im Land

Vier Könige aus dem Osten, angeführt von Kedor-Laomer, dem König von Elam, ziehen gegen fünf Könige der Jordanebene. Sodom wird geplündert, und Lot wird gefangen genommen (1. Mose 14,12).

Abram vergisst nicht, wie undankbar Lot war. Er bewaffnet „seine erprobten Knechte, dreihundertundachtzehn“, verfolgt die Feinde bis in den Norden, greift nachts an und befreit Lot und alle Gefangenen.

Man sah, dass Glaube nicht Feigheit ist. Abrams Glaube machte ihn mutig, das Recht zu verteidigen und die Schwachen zu schützen.

Ellen G. White

It was seen that righteousness is not cowardice, and that Abraham’s religion made him courageous in maintaining the right and defending the oppressed.
Patriarchs and Prophets, S. 135

Zusammenfassung: Man sah, dass Gerechtigkeit nicht Feigheit ist und dass Abrahams Glaube ihn mutig machte, das Recht zu wahren und die Unterdrückten zu verteidigen.

Melchisedek, König und Priester

Auf dem Rückweg kommt ein geheimnisvoller Mann: „Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Gottes, des Allerhöchsten“. Er segnet Abram, und Abram gibt ihm „den Zehnten von allem“.

Der Name Melchisedek bedeutet „«König der Gerechtigkeit»“, und Salem bedeutet Frieden. Salem ist vermutlich das spätere Jerusalem (Ps 76,3).

Melchisedek ist ein Bild für Jesus. Über den kommenden Messias sagt ein Psalm: „Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!“ Der Hebräerbrief erklärt das ausführlich (Hebr 7,1–3): Jesus ist König und Priester zugleich.

Wissenswert: Der Zehnte ist älter als das Gesetz

Abram gibt Melchisedek den zehnten Teil von allem. Das geschah über 400 Jahre bevor Gott Mose das Gesetz gab. Den Zehnten Gott zurückzugeben, war also schon bei den ersten Vätern ein Ausdruck von Dank und Vertrauen. Auch Jakob verspricht später Gott den Zehnten (1. Mose 28,22).

Nicht einen Faden

Der König von Sodom bietet Abram die ganze Beute an. Nach dem Kriegsrecht hätte sie ihm gehört. Aber Abram lehnt ab: nicht „einen Faden noch Schuhriemen“. Niemand sollte sagen können, der König von Sodom habe Abram reich gemacht.

Gott hatte versprochen, Abram zu segnen, und Gott allein sollte die Ehre dafür bekommen.

Ellen G. White

God had promised to bless Abraham, and to Him the glory should be ascribed.
Patriarchs and Prophets, S. 136

Zusammenfassung: Gott hatte versprochen, Abraham zu segnen, und ihm allein sollte die Ehre dafür gegeben werden.

Für dich

Abram wollte nicht, dass jemand anderes als Gott die Ehre für seinen Segen bekommt. Wem gibst du die Ehre für das Gute in deinem Leben?

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BibeltextSchlachter 1951
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